Kategorien
Archiv

Welche Schrift soll ich aktivieren?

Weil ich gerade mal wieder über die Problematik stolpere: in einer klassischen Druckvorstufe liegen zur Bearbeitung von Kundendaten oft sehr viele Schriften vor. Doch welche davon wählen, um die Ausgabe anzustoßen?

Ich habe eine Reihenfolge, an der ich mich orientiere, wenn sehr viele gleichartige Schriften im Zugriff sind:

  1. OpenType (PS-based)
  2. OpenType (TrueType-based)
  3. Type 1 (Postscript)
  4. TrueType

Es hängt natürlich noch von weiteren Faktoren ab, welche Schriften schließlich genutzt werden sollten (Sprachen, Sonderzeichen, Einschränkungen in der Workflow-internen Weiterverarbeitung). Da offene Daten aber gerne mal viele Jahre „liegen“, bevorzuge ich es, den jeweils aktuellen Stand der Technik in meinen Dokumenten zu nutzen und dann zu sichern. Die anschließende Kontrolle aller Textläufe ist ohnehin unumgänglich.

Meist scheuen sich die Operatoren, andere als die „Kundenschriften“ einzusetzen. Interessanterweise auch dann, wenn die erkennbarerweise keinen blassen Schimmer hatten, was sie da tun und ein wüstes und gefährliches Sammelsurium von unterschiedlichsten Fonts in einem Dokument hinterlassen haben.

Darum merke: lieber Schriften in einem Dokument auf aktuellem Niveau konsolidieren, als in Zukunft vor einem unlösbaren Problem zu stehen. Beraten Sie Ihre Kunden!

Kategorien
Branche & Führung

Social Media? Brauche ich das?

Ihr Status quo:

Sie sind seit vielen Jahren in diesem Geschäft. Über die Zeit haben Sie viele Hype-Themen kommen und gehen sehen. Klassischerweise haben Sie sich alle vier Jahre etwas intensiver mit „Neuem“ beschäftigt – spätestens immer dann, wenn wieder eine Drupa angesagt war. Manchmal hatten Sie das Gefühl, dass wirklich etwas Neues im Busch ist. Idealerweise etwas, was Sie kaufen und nutzbringend einsetzen konnten.

Kategorien
Branche & Führung

Multifunktionale Publishingsysteme

Am 5. und 6. Mai fand der erste Fachkongress „Der Trend zu multifunktionalen Publishing-Systemen“ in Heidelberg statt. Die gebotene Gelegenheit, mich zwei Tage mit „Gleichgesinnten“ auszutauschen, nahm ich dankbar wahr. Zumindest war das mein Plan. 

Kategorien
Branche & Führung

Adobe, der überzogene Preis und der neue Melkansatz

Hallo Adobe!

Ihr habt heute bekanntgegeben, dass Mitte Mai eine neue „Zwischenausgabe“ der Creative Suite erscheinen wird. Euer – in meinem Erleben – mehr als ärgerliches Upgrademodell wird diesmal immerhin von echtem „Mehrwert“ unterfüttert:

So kommt ihr langsam aber sicher voran, den Ausgabekanal „Mobile“ umfassender (und hoffentlich auch einfacher bedienbar) in die Applikationen zu übernehmen. Danke.

Das herausragend Neue an der CS5.5 ist aber, dass ihr erstmals ein Mietmodell für die Software anbietet. Infos in deutscher Sprache dazu finden sich nur schwer zugänglich. Doch ich frage mich: Warum macht ihr das?

Kategorien
Archiv

Neuerlicher Lapsus im MediaMarkt-Prospekt

Der MediaMarkt scheint sehr bemüht zu sein, mir immer neue Muster für klassische Druckvorstufen-Verfehlungen liefern zu wollen. Dankeschön dafür!

Als Beilage zur heutigen Tageszeitung fand ich einen Mehrseiter, der im schummrigen Frühstückslicht erst einmal nicht weiter auffällig war. Nach einiger Zeit musste ich dann doch etwas genauer hinschauen:

Da hat was mit dem OPI nicht funktioniert: sämtliches Bildmaterial wurde von Grob- und nicht Feindaten gedruckt. Ei, ei, ei …

Ärgerlich, sowas.

Kategorien
Branche & Führung

Dinge besser machen (3)

Rudolph Zeinhofer hat auf seinem Blog kürzlich die Ergebnisse einer Analyse der Websites von Druckereien in Deutschland und Österreich präsentiert. 

Dieser dankenswert offene Beitrag hat mich inspiriert, den betroffenen Unternehmen einen Weg aus der Agonie aufzuzeigen. Ich möchte das gerne in Form einer „Anleitung zur Selbsthilfe“ tun. Dazu stelle ich einige Punkte in den Raum, die jeder Anbieter einer geschäftlich orientierten Homepage einmal abarbeiten sollte:

Kategorien
Branche & Führung

Was es so spannend macht …

Losgelöst vom „Tagesgeschäft“ möchte ich mich in diesem Beitrag einmal von Alltagsproblemen lösen und herausarbeiten, warum ich eigentlich in dieser Branche unterwegs bin. 

Kategorien
Branche & Führung

Dinge besser machen (2)

Die Reihe „Dinge besser machen““” möchte ich mit einem weiteren – vermeintlichen – Allgemeinplatz fortsetzen:

Heute schon gelobt? 

Kategorien
Branche & Führung

Schlechtes Beispiel (1)

Wochenende. Eine Mail von einem Ex-Kollegen. Grundtenor: Da versucht einer, den Kopf hoch zu halten. Sehr lobenswert. Aber was ist geschehen?

Kategorien
Branche & Führung

Dinge besser machen (1)

Meiner Erfahrung nach ist es eigentlich recht einfach, Dinge künftig besser zu machen – wenn man einmal den ersten Schritt gemacht hat.

Aber … was ist eigentlich der erste Schritt?

Kategorien
Archiv

Arbeit. Das alte Geber-Nehmer-Problem.

Eine Mitteilung auf print.de hat mich darauf aufmerksam gemacht: ver.di wünscht sich für die Arbeitnehmer in der Druckindustrie 5,5% Aufschlag. Darüber hinaus werden eine Reihe von mehr oder weniger klassischen Forderungen ergänzt; Erhalt der 35-Stunde-Woche; gleicher Lohn für Leiharbeiter etc. 

Mein erster Gedanke war: da haben sich die beiden Richtigen getroffen.

Auf der einen Seite steht ein jammernder BVDM, den ich kürzlich mit einem Kommentar zu seiner Pressemitteilung bedacht habe, in der er ein überaus rückwärtsorientiertes Bild der Welt zeichnete. Jetzt legt also ver.di in gleicher Qualität auf der anderen Seite nach. Nun denn.

In Anbetracht der Tatsache, dass „Print“ sich in der Tat dringend und großflächig neu erfinden müsste, wären beide Parteien besser beraten, sich von alten Mustern zu lösen und gemeinsam – die Interessen (!) ihrer jeweiligen Mitglieder vertretend – an zukunftsorientierten und beidseitig motivierenden (!) Modellen zu arbeiten, statt in mir Bilder von haselnusshirnigen Dinosauriern zu wecken, die sich noch über den Globus jagen, während der Meteoritenstaub bereits seit Monaten den Himmel verdunkelt. 

Ist das anstrengend und langweilig.

Wacht auf, Verdammte dieser Erde … 

Kategorien
Archiv

Lapsus in der „Motor Klassik“

Dieser Tage hat sich die Zeitschrift „Motor Klassik“ aus dem Stuttgarter Haus „Motor Presse“ eine umfassende Frischzellenkur gegönnt:

Neben einem kompletten Redesign der Zeitschrift kam nun auch noch ein überarbeiteter Internetauftritt dazu. Beides hat mich, als langjähriger Konsument der Motor Klassik, leider nicht überzeugen können. Aber vielleicht werde ich langsam zu alt; steckt mir doch noch das letzte Redesign der Monatsschrift in den Knochen – das ich damals sehr gelungen fand.