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Web & Internet

(m)ein Plädoyer für dumme Webseiten

Üblicherweise schreibe ich über Themen, die im weitesten Sinne mit „Print“ zu tun haben. Doch seit vielen, vielen Jahren baue ich auch Webseiten. Genauer gesagt: etwa 1994 habe ich damit angefangen. In jenem Jahr war es noch sehr schwierig, einen bezahlbaren Internetzugang zu bekommen – geschweige denn „eigenen“ Webspace zu ergattern, auf den man ein bisschen HTML schieben konnte.

Zur Steigerung des allgemeinen Web-Erlebnisses aller seiner Kunden hatte mein Zugangsprovider später eine Übersichtsseite angelegt, die auf alle Websites seiner Kunden verlinkte. Mein „Auftritt“ gehörte zu den ersten zehn, die auf dieser Liste erschienen.

Seither sah ich viele Hypes, Browser und Technologien kommen und gehen. Aber eins hat sich nie geändert: HTML als Basis des sichtbaren Internets.

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Archiv Standpunkte Web & Internet

Ich hab’ doch nix zu verbergen!

Das Jahr 2017 ist ein ganz besonderes Jahr, was den Schutz – oder besser: die Erosion des Schutzes – Ihrer persönlichen Daten betrifft.

Da es langsam etwas schwierig wird, überhaupt noch etwas Positives in den ganzen Entwicklungen zu sehen, will ich mich darauf beschränken, wo wir Ende 2017 stehen. Denn es muss wohl mal plastisch aufgezeigt werden, was aktuell geht – bzw. wo unsere derzeit ungewählte Bundesregierung zeitnah hinkommen will.

Sie fahren ein halbwegs aktuelles Auto, mit dem Sie zur Arbeit pendeln. Oder bewegen sich wahlweise in und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zur Zerstreuung, Navigation, Unterhaltung, Information benutzen Sie unterwegs ein Smartphone. Ihr Zuhause füllt sich langsam mit Selbstverständlichkeiten wie WLAN-Routern, einem leidlich aktuellen Fernseher mit Internetanbindung nebst fernbedienbaren Leuchten und Heizungsreglern. Arbeiten tun Sie hier (Zuhause) wie dort (Büro) mit einem Laptop, an dem selten ein Kabel hängt.

Die Frage, die ich mir stelle, ist: Wie bewusst sind Sie sich, was durch die Nutzung dieser Gerätschaften alles über Sie erfassbar und messbar ist?

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Web & Internet

Rezension HTML5 Handbuch (Franzis)

HTML5 Handbuch –
die Webgrammatik für das Internet der Zukunft

Über brandharder.de wurde ich kürzlich auf das Webangebot von bloggdeinbuch.de aufmerksam gemacht: hier werden Bücher aus vielen Themenbereichen von verschiedenen Verlagen zur Rezension angeboten. Um die Teilnahme bewerben kann und darf sich, wer einen „aktiven“ Blog betreibt und innerhalb eines Monats eine Rezension des kostenfrei gelieferten Buches auf seinem Blog ausliefert.

Diese Idee fand ich so interessant, dass ich mir angeschaut habe, ob da ein für mich interessantes Werk dabei ist. Und, siehe da; mein „Lieblings-Zukunftsthema“ HTML5 ist mit einem schwergewichtigen Band von nachgerade biblischen Ausmaßen vertreten. Erfreulicherweise stammt es auch noch aus der Feder von Stefan Münz, dem Mann, der im letzten Jahrtausend schon SelfHTML kostenfrei online bereitgestellt hat, als die meisten von uns Webseitenerstellern noch im Urschlamm des Webs als blinde Einzeller umherzuckten. Ich habe jedenfalls im Jahr 1996 mit der Erstellung von Webseiten begonnen – und da war SelfHTML schon da!

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Software & Systeme Web & Internet

Ein Gedanke zwischendurch … (3)

Ausgelöst durch diese Tickermeldung von dpa (via Süddeutsche) rattert es in meinem Hirn kontinuierlich.

Und der Punkt, an dem ich immer wieder hängenbleibe: möchte ich, dass meine Entwürfe, Entscheidungsgrundlagen, Dokumente, Briefe; whatever bei einem externen Unternehmen liegen, wenn ich geschäftlich tätig bin? Und dann auch noch beim großen Datenqualifizierer Google?

Es ist ja fein, was in der „Cloud¡ alles geht. Und im Privatbereich probiere ich das auch gerne aus. Aber wenn meine Geschäftsbeziehungen davon abhängen, halte ich es für äußerst kritisch, wenn Daten außerhalb des Hauses vorgehalten werden. Cloud-Computing hin oder her.

So wie ich die Meldung verstehe, möchte man bei Scholz & Friends Geld sparen, indem man IT-Aufwand reduziert und Anwendungen vereinheitlicht. Das ist verständlich. Auch, dass man die Informationen möglichst überall zugänglich haben möchte.

Doch ist das Geld gut gespart, wenn ich nicht mehr selbst Herr meiner Daten bin? Die übergreifende Verfügbarkeit lässt sich auch anders herstellen. Mir bleiben große Zweifel, ob das eine gute Entscheidung, ob das der richtige Weg ist.

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