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Ich habe heute keine Broschüre für dich. Und morgen auch nicht.

Mercedes, Volvo und Audi verzichten auf Emotion vor dem Kauf

Wenn man, wie ich, nur bollernde Schweden aus den 90er Jahren fährt, weil man sich vor Jahren aus den Zwängen des Neuwagenleasings befreien wollte, bekommt man gar nicht mit, was heutzutage in Autohäusern passiert. Eines dieser Dinge ist, dass auf höheren Konzernebenen das Ende des gedruckten „Prospekts“ nicht nur eingeläutet, sondern auch durchgezogen wurde.

Für die Durchführung einer so tiefgreifenden Veränderung in der Kundenansprache hätte ich eher die Anbieter von Unterklasse- oder Einfachfahrzeugen im Verdacht gehabt; mutmaßlich aus Kostengründen. Von Herstellern, die sich im „Premiumsegment“ verorten, hätte ich das bewusste Aufreißen einer solchen Lücke in der Kundenkommunikation eher nicht erwartet.

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Scheiß IT

Manchmal schenke ich mir ein Gläschen Eierlikör ein und lasse den Blick in die Ferne schweifen. Dann denke ich zurück an jene selige Zeit, als Telefone noch 60 Volt Speisespannung hatten, Strom in Autos nur für den Zündfunken benötigt wurde und Computer bestenfalls etwas waren, worauf ich Listings aus dem C64-Magazin abtippte und anschließend, per Zeilenchecksumme, auf den Fernseher blinzelnd meine Tippfehler suchte. Netzwerke waren etwas, was Spinnen und merkwürdige Amerikaner bauten. Die Sommer waren warm, die Winter kalt und die Musik gut.

Seither sind 30 Jahre vergangen. Vermutlich ist deswegen heute alles: Scheiß-IT.

Was die Sache so schwierig macht ist, dass der größte Teil der Bevölkerung gar keine Lust hat, sich damit zu befassen, was sich in den vergangenen 30 Jahren auf Seite der Technologie alles verändert hat – geschweige denn gewillt ist, das eigene Verhalten – oder Wissen – an diese Veränderungen anzupassen. Nur; wenn man nicht einmal die Grundprinzipien der Funktion einer Gerätschaft, die wir gemeinhin als „Telefon“ bezeichnen, noch mit dem übereinstimmen, was vor 30 Jahren einmal war – dann ist es überaus anstrengend, eine problemlösende Diskussion über die tatsächliche oder vermeintliche Nichtfunktion des Dinges zu führen, das man sich ans Ohr hält um darüber mit einer ortsfernen Personen zu sprechen.

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DTP 2018 – State of the Union

Wo stehen wir?

Als ich 1994 anfing, meinen Lebensunterhalt mit der Erzeugung von Print-Produkten zu verdienen, war der eigentliche Druckvorstufenablauf noch recht simpel. Hauptproblem war die Technik; denn es gab wenig, was unter gewerblichen Bedingungen funktionierte. Je einfacher ein Produkt geplant wurde, desto größer war die Chance, den Vorteil der nunmehr digitalen Produktion auszuspielen; wesentlich effektiver, schneller und mit viel weniger Abfall zu einem Druckprodukt zu kommen. Dann schlug die Digitalisierung mit voller Wucht durch die Branche hindurch.

Wobei sich das Anforderungsprofil an den Umsetzer eines Produktes nicht wesentlich geändert hat:

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The Print of no return

Wenn man sich tagtäglich mit der Erstellung von Druckprodukten beschäftigt, hat man seit einigen Jahren ein zunehmend schlechtes Gefühl. Und dieses schlechte Gefühl hat, wenn man mal genau in sich hineinhorcht, wenig damit zu tun, dass Print als Werbe- oder Informationsmedium in irgendeiner Form „tot“, „am Sterben“ oder auch nur „krank“ sein könnte. Nein; wenn Print tatsächlich kränkeln oder eines Tages sterben sollte, liegt das vorrangig an mieser Software – und an unserem Verhalten als Kunden.

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Wovor Adobe seine Investoren warnt

Haben Sie schon mal gelesen, vor welchen Risiken Adobe seine Investoren in den Jahres- und Quartalsberichten warnt?

The increased emphasis on a cloud strategy may give rise to risks that could harm our business.

In fiscal 2013 we discontinued future development and new releases of the perpetually licensed line of Creative Suite products to focus our digital media business on Creative Cloud. As a result, we expect to derive an increasing portion of our revenues in the future from subscriptions to our creative tools and cloud-based offerings. This subscription model prices and delivers our products in a way that differs from the historical pricing and delivery methods of our creative tools. These changes reflect a significant shift from perpetual license sales and distribution of our software in favor of providing our customers the right to access certain of our software in a hosted environment or use downloaded software for a specified subscription period. This cloud strategy requires continued investment in product development and cloud operations, and may give rise to a number of risks, including the following:

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Der Sprint zur Einführung von Browser-basierten Marketingtools

Nur optimale Bedingungen gewährleisten einen perfekten Lauf. Die meisten Projekte scheitern daran, dass beiläufige Bemerkungen zu Beginn der Projektierung nicht aufmerksam genug in der Konzeption berücksichtigt werden. Woran Sie denken müssen:

Startblock

  • Wer ist am Prozess beteiligt?
  • Welcher Ausgabekanal ist führend?
  • Wird dieser Kanal auch in drei Jahren führend sein?
  • Welche Workflows und Kreativprozesse sind entscheidend?
  • Wer trifft verbindliche Entscheidungen über die Funktionalitäten des Systems?
  • Wo lauern die größten Zeit- und Geldfresser?
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Wird Apple mich im Herbst 2013 als Kunden verlieren?

Apple – quo vadis?

Wie ich zu Apple kam

Die Computer von Apple haben mich stets sehr fasziniert. Meine Apple-Geschichte begann, indirekt, mit dem Apple ][, den ich in den 80er Jahren über die sporadische Lektüre des BYTE-Magazins kennenlernte. Während ich selbst mit einem sehr gut ausgestatteten C64 spielen durfte, war doch über die Lektüre von BYTE klar erkennbar, welche unglaublichen Dinge man mit dieser wahren Profi-Maschine von Apple erledigen konnte. Nur; so ein Gerät kostete locker nochmals das Doppelte des ohnehin unglaublich teuren 64ers. Unerreichbar.

Apple wurde erstmals für mich „greifbar“ – in dem Sinne, dass meine Finger einen Rechner berühren konnten – als der Macintosh vorgestellt wurde. Details dazu finden Sie in meinem Beitrag über die Steve Jobs Biographie. Doch auch der Mac löste das Problem der Erreichbarkeit nicht – 10.000 Mark waren nochmals gut doppelt so viel wie für den Apple ][.

Meine eigene Apple-Geschichte beginnt dann im Jahr 1988, als ich, Schülerpraktikant in einer Frankfurter Werbeagentur, erstmals an einem Würfelmac eine Präsentation für Kraft Käsesauce bauen durfte. In der gleichen Agentur bekamen die Texter sogar mit Farbmonitoren ausgestattete Macintosh II-Rechner. Welch’ Vergeudung …

Im Jahr 1994 schließlich prüfte ich, ob ich mein Studium abbreche um in der Druckbranche zu arbeiten. In jenem Jahr brachte Apple die PowerPC-Macs heraus, die wesentlich leistungsfähiger und besser zu bedienen waren als vergleichbare Windows-Rechner. Und mit dem Auftreten des FDIV-Bugs hatte ich endgültig keine Lust mehr auf Intel.

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Her mit dem HTML-RIP!

Rettet Print – entwickelt einen OpenSource HTML-RIP!

Ich habe diesen Blog ins Leben gerufen, weil ich das Gefühl hatte, dass Print im werblichen Umfeld als starr und wenig innovativ wahrgenommen wird. Dem wollte ich entgegenwirken und zeigen, dass diese Sicht falsch ist, dass Print spannend ist; auch und gerade in einer immer stärker auf elektronische Medien ausgerichteten Welt.

Doch heute muss ich feststellen: Print wird in der Bedeutungslosigkeit versinken, weil die herausragenden Unternehmen und Personen in diesem Umfeld darauf beharren, dass Drucken eine Wissenschaft ist; dass, wer drucken will, Dutzende von Voraussetzungen erfüllen muss.

Weder die Unternehmen, die mit ihren Workflowsystemen, ihrer Anwendungssoftware und dem Dongleformat PDF ihr Geld verdienen, noch die Gallionsfiguren des Printumfeldes sind gewillt anzuerkennen, dass die Welt sich weiter dreht, dass Print seine Rolle als Leitmedium in der Publikationsbranche bereits verloren hat. Die Kuh PDF wird gemolken bis sie totgelutscht ist.

Zertifizierung ist der Tod der Branche

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Give us an HTML RIP!

Save print—develop an OpenSource HTML RIP!

I’ve started this blog because I felt the advertising community looked at print becoming increasingly old-fashioned and lacking innovation. I wanted to counter that view by showing that print is fascinating; especially taking into account that the world around the press is becoming more and more “electronic”.

But today I have to state: Print will become redundant, because key players in print just won’t let go of the attitude that printing is a science. That, if you want to take part in that process, you have to comply to a multitude of requirements.

Neither the companies who benefit from selling software and workflow systems dongled by PDF, nor the key people in the industry seem to be acknowledging that the world has kept turning over the past 20 years, that print already has lost its momentum as the prime publishing platform. The big players milk the cash cow PDF until it’s clinically dead.

Certification—the death blow for the print industry

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Branche & Führung Farbmanagement & PDF Standpunkte

Print-Tektonik

Was haben Autos und Druckmaschinen gemeinsam?

Ich neige sonst nicht zu solchen Vergleichen; aber im Bereich „Print“ ist es offenbar höchste Zeit, das zu tun. Hintergrund:

Gestern hat pdfxready.ch seinen aktuellen „Leitfaden“ in der Version 2 revidiert bereitgestellt – und dabei den bisher enthaltenen Vorschlagsweg, wie RGB-Daten zur Produktion genutzt werden können, entfernt. Offenbar schämt man sich ein bisschen – erläutert wird das nirgendwo.

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Druck von allen Seiten

Drei Perspektiven auf den Printprozess – und warum das Endergebnis allzu oft unglücklich macht.

Alle atmen auf, das Timing wurde doch noch in letzter Minute eingehalten, und das Ergebnis auf dem Bildschirm begeistert Kunde wie Agentur gleichermaßen. „Jetzt nur noch in den Druck damit und fertig ist das Printprachtexemplar.“

Doch das bittere Ende kommt erst noch … Eine Woche später klingeln die Telefonleitungen heiß, weil der Kunde unglücklich mit dem gedruckten Ergebnis ist. Und die Agentur ebenso.

Wieso geschieht das – immer wieder?

Eine fehlgelaufene Print-Produktion entfachte kürzlich via Twitter einen spannenden Austausch mit zwei Branchenkollegen, in dem wir über unser Tagesgeschäft und unsere Beobachtungen dazu diskutierten. Schnell uferte das Themenfeld aus.

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drupa 2012

Ich möchte gar nicht viel zur drupa schreiben, denn das dürfte anderswo reichlich und fundiert passieren. Aber ich sollte wohl meine Eindrücke schildern; wo sehe ich die Trends, wo scheiden sich Vergangenheit und Zukunft.

Seit ich mich mit Print beschäftige, nimmt auf dieser Messe die Bedeutung des „Schwermetalls“ kontinuierlich ab – und gleichzeitig bekommen Dienstleistung und Software immer mehr Drehmoment. Dieser Trend wird weiterhin anhalten:

Digitalmaschinen mit ihren Fähigkeiten zur totalen Personalisierung werden konventionelle Maschinen in sämtlichen Anwendungen bis zu mittleren 5-stelligen Auflagen ablösen. Denn es ist nicht sinnvoll, klassische Produkte auf ungeeigneten und komplexen Wegen zu erzeugen. Daneben bleiben Nischen für alles Mögliche, klar. Aber nicht für die Masse.

Kleiner Ausblick: