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Erfahrungsbericht ColorMunki Design von X-Rite

Kürzlich hat Eizo mich gezwungen, mir über die Kalibrierung meines Monitors Gedanken zu machen. Ich besitze einen Eizo CE240W, den ich mir vor einigen Jahren im Bundle mit einem einfachen Kalibriergerät kaufte, um halbwegs zuverlässig – ohne professionellen Anspruch – auf druckfähige Farben zu schauen.

Da ich hauptsächlich den internen Bildschirm des Laptops nutze, hat der Monitor nur wenige Betriebsstunden und ließ sich – bis zur Einführung von MacOS X.7 – problemlos über die Eizo-Software kalibrieren. Mit X.7 findet Eizo leider, dass mein Monitor zu alt ist; die aktuelle, unter X.7 lauffähige, Version der Software unterstützt meinen Bildschirm nicht mehr. Und die alte kann die Kalibrierung nicht mehr hinterlegen; es kommt zu einer Fehlermeldung.

Also habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Dabei bin ich über die ColorMunkis aus dem Hause X-Rite gestolpert. Für meinen Geschmack (und den aufgerufenen Preis) habe ich etwas zu wenig belastbare Information dazu gefunden. Da mir das Gesamtpaket aber gut gefallen hat, habe ich die Ausgabe trotzdem gewagt. Denn man bekommt einiges geboten:

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Großartig: Paperazzo 06.2011

Titel der "Paperazzo", Ausgabe 06.2011

Seit einiger Zeit bin ich Mitglied im Fachverband Medienproduktioner f:mp – und erhalte als Teil dieser Mitgliedschaft allerlei Werbe- und Mustermaterial, das mich zumeist in eine besondere Form von Schockschlaf versetzt. Vieles davon kann ich immerhin meiner Tochter (8) zur Zweitverwertung (= Basteln) andienen, damit es nicht direkt in der Recyclingtonne landet.

Denn in den meisten Fällen machen die Absender dieses Materials sich keinerlei Gedanken, was den Empfänger (= mich) interessieren könnte. Sie wollen einfach nur abermals ihre neuen, noch feineren Lenticularlinsen, die Leistung der neuen Siebdruckstraße, das 786. Rasterverfahren … whatever … in meinen Kopf pressen. Ich kann gar nicht so schnell gähnen, wie ich einschlafe.

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PDFXready legt „all inclusive“-Lösung für die Praxis vor

Es ist ein Werk von bewundernswerter Breite und Tiefe, zugleich maximal komprimiert, was die Verantwortlichen bei pdfx-ready.ch da abgeliefert haben. Ein wahres Standardwerk, das – erfolgreich – versucht, alle Fragen zu beantworten ohne vor dem Praxiseinsatz zu kneifen. Man spürt beim Lesen jeder Zeile, wie intensiv daran gearbeitet und diskutiert wurde. Man fühlt, wie intensiv die Entscheidungen vorbereitet wurden, die die Macher treffen mussten. Das Ergebnis ist ein lebensnaher Leitfaden für Menschen, die PDFs für Druckprozesse erzeugen müssen. Was da drin steht, funktioniert – weil es von vorne nach hinten durchdacht und erprobt wurde. Dabei wird jeder Teilaspekt der Layout-Erzeugung beleuchtet und unterstützt.

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Gesucht – gefunden!

So sieht die kundenorientierte Druckdienstleistung der Zukunft aus. Und zwar heute!

Bis gestern habe ich noch befürchtet, dass ich einem naiven Traumbild nachhetze, wenn ich mich immer wieder nach einem Druckunternehmen sehne, das sich in seinem Selbstverständnis von der Technik löst und möglichst umfassend die Sicht des Kunden einnimmt – und dann passende Produkte konzipiert und anbietet.

Doch jetzt habe ich ein, habe ich das Unternehmen gefunden: in Form von The Media House – eines stark kundenorientierten Digitaldruck-Dienstleisters, gegründet vor 20 Jahren von Jörg Scheffler.

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Prinect Anwendertage 2011

Ich hab’s eilig! Ich will direkt zu:

AktuellerStatus von JDF und CIP4
Heidelberg News
Reporting und Analyse
Differenzierung und Marketing
Trends in der Medienaufbereitung
Prinect Business Manager (MIS CERM)
Trends in der IT-Infrastruktur
DeviceLink und Graubalance
Erzeugung von Druck-PDFs
Interaktives Design mit CS 5.5
Fazit

Am 28. und 29. Oktober 2011 fanden in der Print Media Academy in Heidelberg wieder einmal die jährlich von Usern des Vorstufen-Workflows Prinect organisierten Anwendertage statt. Ich besuche die Anwendertage seit einigen Jahren – zunächst, weil ich selbst dem System beruflich nahestand. Heute schätze ich die stets weiter perfektionierte Organisation, die sich insbesondere in immer präziser positionierten Anwendungs- und Zukunftsthematiken spiegelt. Die Heidelberger Druckmaschinen AG liefert den Rahmen dazu – zuletzt war die Stimmung dabei meist etwas gedeckt. Doch diesmal war ich sehr angetan von einem unterschwelligen „jetzt geht’s los“-Gefühl, das ich in der PMA zu verspüren meinte.

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Verlage: die Welt ist böse und Amazon der Teufel

Ausgelöst durch einen Artikel auf Spiegel Online habe ich heute — zugegebenermaßen verwundert — feststellen müssen, dass eine Befürchtung, die ich im Dialog mit @pimbeam im Juni geäußert habe, schneller als gedacht Realität wird. Damals ging es mir primär um einen technischen Aspekt — dass Verlage meiner Ansicht nach zu wenig tun, um sich aus Sicht der Autoren und Leser als notwendige Angelpunkte bei der Veröffentlichung darzustellen.

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Lesetipp: Farbmanagement und Web-Browser

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift c’t (Heft 22, 2011, S.184–185) unternimmt der Autor Jörg Wirtgen einen Ausflug, der die Gedanken und Umsetzungstipps aus meinem Farbmanagement-Tutorial von 08/2010 quasi tagesaktuell in die Welt der Browser transferiert. Und dabei den Blickwinkel eines ambitionierten Fotografen einnimmt:

Ein ungewöhnlich resignativer c't-Artikel
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Heidelberg erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Leider bin ich nur zufällig darüber gestolpert – eine deutlich wahrnehmbare offizielle Information von Heidelberg wäre wünschenswert gewesen:

In verschiedenen Tweets von US-Anwendern wurde vergangene Woche auf eine Pressemitteilung von Pageflex in den USA gelinkt, die endlich einmal ein so gewaltiges Potential birgt, dass die Heidelberger sich vielleicht doch noch am eigenen Schopf aus dem sprichwörtlichen Sumpf ziehen könnten, in dem sie derzeit bis zur „Oberkante Unterlippe“ stecken:

Heidelberg hat die Web-to-Print Lösung von Pageflex für den weltweiten OEM-Einsatz lizensiert und will das System als Modul in seinen Prinect-Workflow integrieren.

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Branche & Führung Farbmanagement & PDF

Take a look beyond PDF, folks!

Why? Because PDF sucks at “future”.

Last week the Wolfram Group came out with its new file format named CDF. Well, isn’t that, wait … yes, that’s very close to “PDF” and I suspect the Wolfram Group was anxiously seeking for that proximity. For various reasons. I am not going to elaborate on that aspect, but I guess Adobe is as eager to earn money as is Mr Wolfram and his company. And both may rightfully pursuit their financial well being. But they’re both led astray. Because:

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Web & Internet

Rezension HTML5 Handbuch (Franzis)

HTML5 Handbuch –
die Webgrammatik für das Internet der Zukunft

Über brandharder.de wurde ich kürzlich auf das Webangebot von bloggdeinbuch.de aufmerksam gemacht: hier werden Bücher aus vielen Themenbereichen von verschiedenen Verlagen zur Rezension angeboten. Um die Teilnahme bewerben kann und darf sich, wer einen „aktiven“ Blog betreibt und innerhalb eines Monats eine Rezension des kostenfrei gelieferten Buches auf seinem Blog ausliefert.

Diese Idee fand ich so interessant, dass ich mir angeschaut habe, ob da ein für mich interessantes Werk dabei ist. Und, siehe da; mein „Lieblings-Zukunftsthema“ HTML5 ist mit einem schwergewichtigen Band von nachgerade biblischen Ausmaßen vertreten. Erfreulicherweise stammt es auch noch aus der Feder von Stefan Münz, dem Mann, der im letzten Jahrtausend schon SelfHTML kostenfrei online bereitgestellt hat, als die meisten von uns Webseitenerstellern noch im Urschlamm des Webs als blinde Einzeller umherzuckten. Ich habe jedenfalls im Jahr 1996 mit der Erstellung von Webseiten begonnen – und da war SelfHTML schon da!

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Branche & Führung

Wie gehen Sie mit Initiativbewerbungen um?

Als konsequenter Durchblätterer der Samstagsausgabe der örtlichen Tageszeitung ging mir gerade bei den Stellenanzeigen etwas durch den Kopf:

Wie selten es Unternehmen verstehen, in angenehmer Weise mit Bewerbern umzugehen, die sich auf die teuren Stellenanzeigen hin aufraffen und gerne in Kontakt kommen möchten.

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Der Zweck heidelt die Berge?

Wie die Heidelberger Druckmaschinen AG mit Volldampf auf das Ende der bekannten Welt zuhält

Zwei Pressemeldungen mit Datum vom 9. Juni 2011 haben mich zu diesem Beitrag verleitet.

Meldung Nummer 1 hat mich erstmals seit etwas längerer Zeit wieder auf die Website von Heidelberg geführt: „Bevorstehende Veränderungen im Aufsichtsrat von Heidelberger Druckmaschinen.“ Daran angefügt ein bit.ly-Link (wir wollen alle unseren Erfolg messen … Authentizität geht in diesem Umfeld allerdings anders) zur entsprechenden PM auf der Heidelberg-Seite.

Dort war und ist dann zu lesen, dass bald mehrere sehr alte Männer im Aufsichtsrat des Unternehmens gegen ein paar nicht ganz so alte Männer ausgetauscht werden. Und mein erster Gedanke war: „Nä!“