Über das Wochenende habe ich ein Forum eingerichtet. Der Grund dafür: über die letzten Wochen hinweg habe ich den Eindruck gewonnen, dass es zuwenig öffentlichen Raum für Diskussionen rund um Print in einer vernetzten Welt gibt.
Autor: Jason Harder
Ein fiktiver Tagesablauf eines ebenso fiktiven Medienproduktioners einer 40-Mann-Agentur. Schauen Sie mal rein:
Druckindustrie = Jammertal?
Ein Kommentar zur Pressemeldung des bvdm vom 19.01.2011
Aktuell hat der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) der Welt eine Pressemitteilung geschenkt, die ich wegen ihres leidenden und rückwärtsgewandten Grundtenors an dieser Stelle kommentieren muss (sonst leide ich).
Ich kann die Motivation des bvdm verstehen, die üblichen Duftmarken im Vorfeld von Tarifverhandlungen abzusetzen. Doch nachdem ich das nun seit einigen Jahren verfolge, ermüden mich die begleitenden Aussagen zunehmend.

Selten hat man die Gelegenheit, an einem Produkt zu arbeiten, bei dem man selbst so viel Freude am „Gegenstand“ hat, wie ich an dem neuen Buch „Traumgaragen 1.0“.
Da ich sowohl den Autor des Werks, Fritz Schmidt jr, als auch den Produzenten, Andreas Petry, seit vielen Jahren kenne, durfte ich die DTP-Endbearbeitung des Buches vornehmen.
Das Buch zeigt die – mehr oder weniger „geheimen“ – Sammlergaragen von 16 Oldtimer-Enthusiasten, die dem Reiz erlegen sind, ihre stolzen Besitztümer nun doch einmal in die Öffentlichkeit zu tragen. Großformatige Bilder – mit sicherem Blick „geschossen“ und von kundiger Hand ausgewählt – werden von sehr persönlichen Texten zu den Sammlern und ihren Fahrzeugen begleitet.
Dabei ist ein Werk entstanden, das jeden auch nur leidlich autointeressierten Leser fesseln wird. Mehr Informationen zum Buch und seiner Entstehung finden sich unter der Adresse www.traumgaragen.com im Netz. Und ich hoffe, dass „2.0“ nicht lange auf sich warten lässt …
Adobe Project Rome
Im November 2010 hat Adobe die öffentliche Testphase von „Project Rome“ (PR) begonnen. Damit ist eine interessante Gestaltungs- und Entwicklungsumgebung live gegangen, mit der man – während der Testphase kostenfrei – den vollen Funktionsumfang eines hochintegrierten Pakets zur Content-Erzeugung nutzen kann.
Update: Adobe stellt Project Rome wieder ein … crazy! [mehr unten]
Kürzlich bin ich in der aktuellen Ausgabe der „Publishing Praxis“ (9/10-2010; zu beziehen über print.de) auf einen Infokasten (Seite 23) gestoßen, in dem etwas außerordentlich Wertvolles steckte:
Auf der Seite colormanagement.org von Herrn Koch (basICColor GmbH) findet sich ein „verstecktes“ Testbild, das überaus anschaulich illustriert, ob man an seinem Rechner farbkritische Bildbearbeitung durchführen sollte – oder besser nicht.
Ein Gedanke zwischendurch … (4)
Warum ist es bei Quark XPress in der Mac-Version eigentlich bis heute (Version 8.1.6.2; ja, das ist die aktuelle) nicht möglich, automatisch eine Dateiendung/Extension an den Dateinamen anhängen zu lassen?
Ausgelöst durch diese Tickermeldung von dpa (via Süddeutsche) rattert es in meinem Hirn kontinuierlich.
Und der Punkt, an dem ich immer wieder hängenbleibe: möchte ich, dass meine Entwürfe, Entscheidungsgrundlagen, Dokumente, Briefe; whatever bei einem externen Unternehmen liegen, wenn ich geschäftlich tätig bin? Und dann auch noch beim großen Datenqualifizierer Google?
Es ist ja fein, was in der „Cloud¡ alles geht. Und im Privatbereich probiere ich das auch gerne aus. Aber wenn meine Geschäftsbeziehungen davon abhängen, halte ich es für äußerst kritisch, wenn Daten außerhalb des Hauses vorgehalten werden. Cloud-Computing hin oder her.
So wie ich die Meldung verstehe, möchte man bei Scholz & Friends Geld sparen, indem man IT-Aufwand reduziert und Anwendungen vereinheitlicht. Das ist verständlich. Auch, dass man die Informationen möglichst überall zugänglich haben möchte.
Doch ist das Geld gut gespart, wenn ich nicht mehr selbst Herr meiner Daten bin? Die übergreifende Verfügbarkeit lässt sich auch anders herstellen. Mir bleiben große Zweifel, ob das eine gute Entscheidung, ob das der richtige Weg ist.
Jetzt ist er mal wieder vorbei; einer dieser Apple-Events, auf denen es primär um die Musik-orientierten Angebote von Apple geht. Wie üblich schwanken im Nachgang die Stimmungen. Die einen befürchteten, dass der klassische iPod verschwindet (noch ist er da), den anderen sagen die vorgestellten Dinge wenig oder viel. Auch das; wie gehabt.
Was ich aber erstaunlich finde:
Farbe in Print und Internet angleichen
In einem Design-orientierten Umfeld steht man häufig vor dem Problem, dass die Farbwiedergabe eines Logos oder eines Fotos schon auf unterschiedlichen Printmaterialien nicht einheitlich ist. Und dann soll das Ganze auch noch im Internet erscheinen …
Beim Pendeln zwischen CMYK und RGB steht man schnell vor grundsätzlichen Entscheidungen. Dieser Beitrag soll Ihnen dabei helfen, diese Entscheidungen bewusst treffen zu können.
In diesem Artikel finden Sie Antworten auf folgende Fragen:
- Kann mir Farbmanagement wirklich helfen?
- Brauche ich einen teuren Monitor?
- Kann ich Unsicherheiten verhindern – auf meiner und auf Kundenseite?
- Ist das kompliziert?
- Bleibt noch Platz für mein „Bauchgefühl“?
- Was muss ich konkret tun?
- Was brauche ich?
Soviel vorab: die Antworten werden Sie erfreuen!
Ziel dieses Tutorials
Vor einigen Jahren wurde noch viel diskutiert, welche Bedeutung das Internet künftig im Leben der Menschen spielen wird, dass Bandbreiten niemals ausreichen würden, um Bewegtbild zu übertragen, dass Applikationen niemals „in der Cloud stehend“ sinnvoll benutzt werden könnten, ohne massive Funktionseinschränkungen hinnehmen zu müssen.
Wie weit sind wir in den letzten Jahren gekommen!
Die Kraft und die sich daraus ergebenden informativen und steuernden Möglichkeiten eines modernen Smartphones sind heute schon beeindruckend, wenn konsequent über die Nutzung dieser Geräte nachgedacht wird und sie lösungsorientiert eingesetzt werden.
Wenn künftig noch die Displaytechnologie, die Rechenkraft und die Energienutzung optimiert werden, ergeben sich kontinuierlich fortschreitend vollkommen neue Arbeitsumfelder und -möglichkeiten.
Ich freue mich auf eine Zukunft, in der ich viel spielerischer mit meiner Arbeitskraft und Erreichbarkeit umgehen kann!

