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Tutorial: Briefbogen von InDesign nach Word überführen

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Designer von Geschäftsausstattungen hören oft: „Ich brauche den Briefbogen aber in Word!“ – und unmittelbar verdüstert sich die Miene des Kreativen und wilde Stürme, in denen viel „Aaargh!“, „Stöhn“ und vor allem „NEEEEEIIIIINNN“ vorkommen, setzen im Hirn des Gestalters ein.

Dafür gibt es aber gar keinen Grund.

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Drucksaal Druckvorstufe Druckvorstufe Farbmanagement Software Technik

Messen, steuern, regeln … Pantone+

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Soviel vorab: Pantone ist auf einem guten, interessanten Weg und versucht, das in der Vergangenheit angerichtete Chaos ein wenig zu bereinigen – verstärkt es aber leider auf organisatorischer Ebene wieder.

Wenn Sie einschätzen möchten, ob Sie das hier alles lesen müssen, können Sie auch schnell zu den Bulletpoints am Ende springen: Was bleibt zu tun?

Gehen wir ins Detail:

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Testflyer InDesign – Krieg der Welten – 5/6

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Die Referenz … im Gesamtkontext

Als ich meinen Test startete, dessen Ziel es war zu prüfen, ob Scribus im Alltag produktiv eingesetzt werden kann, hatte ich mich lange nicht mehr mit XPress beschäftigt – und noch viel länger nicht mehr mit CorelDRAW.

Was ich erwartet hatte war, dass XPress heute im klassischen DTP-Umfeld nicht hinter InDesign zurücksteht, CorelDRAW unbrauchbar ist und Scribus nur von spleenigen Geeks eingesetzt werden kann:

Alles falsch.

Am Ende erweist sich, dass InDesign der haushohe Gewinner dieses Vergleichs ist; das aber auf sehr subjektive Weise: Weil es das am besten tut, was täglich von MIR verlangt wird:

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Testflyer CorelDRAW – Krieg der Welten – 4/6

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Schaf im Wolfspelz

Als ich den Test mit CorelDRAW begann, war meine prominenteste Erinnerung, dass CorelDRAW Hilfslinien drehen kann. In vielen Konstellationen, in denen ich aufwändige Diagramme konstruieren musste, habe ich mich geärgert, dass andere Programme so etwas Praktisches nicht konnten.

Ich habe CorelDaw nach dem Wechsel auf den Mac nur noch aus dem Augenwinkel beobachtet; die letzten Mac-Versionen habe ich gestartet, festgestellt, dass sie meinen letztbekannten Versionen 6, 7 und 8 unter Windows entsprechen – und habe es vergessen.

Umso interessanter war es dann, nach vielen Jahren auf die Corel-Homepage zu gehen und die tagesaktuelle X5-Version der Suite herunterzuladen. Als ich dann fertig war mit meinem Testflyer, ihn auch bei der Online-Druckerei beauftragt habe, wollte ich noch schnell eine Preisinfo auf der Corel-Seite einholen. Und was muss ich sehen? Jetzt gibt es die brandneue Version X6 …

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Testflyer XPress – Krieg der Welten – 3/6

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Wenn mehr immer weniger wird

Als ich 1994 in die Printmedien-Branche einstieg, war ich froh, endlich an einem Mac mit XPress sitzen zu dürfen. Denn beides hatte ich mir in Studententagen nicht leisten können; eigentlich sogar: weder den Mac noch XPress. Während ich also strahlend meinen Arbeitsplatz eroberte, sahen meine Chefs das weniger gut gelaunt. Denn sie durften gerade viele tausend Mark in Richtung Quark transportieren, damit aus dem nach ihrer Aussage unbenutzbaren XPress 3.1 ein hoffentlich wieder einsetzbares XPress 3.2 wurde. Hätte es damals bereits eine echte Alternative gegeben, wären sie anlässlich dieser Update-Ausgaben sicherlich auf ein anderes System gewechselt. Aber die einzige Alternative war Pagemaker. Und das war sehr tranig zu bedienen.

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Testflyer Scribus – Krieg der Welten – 2/6

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[ There is now also an English version of the Scribus part. ]

Lernen, zu lernen

Die Version 1.4 von Scribus ist der eigentliche Auslöser für die ganze Serie von Beiträgen gewesen. Denn ich wollte wissen, ob man in Scribus tatsächlich zum Ziel kommt; also eine druckfähige PDF jenes Flyers erzeugen kann, der einem in InDesign so lockerleicht von der Hand geht.

Ja, es geht. Scribus hat eigentlich in diesem Test nur zwei große Lücken offenbart:

  1. Transparenzen sind nicht wirklich vorhanden. Scribus „kann“ sie einfach (noch) nicht.
  2. Der schnelle Ausdruck auf dem heimischen Tintenstrahler ist ein Alptraum.

Der ganze Rest funktioniert; sogar sehr gut. Nachdem ich nun auch das Druckmuster des Flyers in der Hand halte, muss ich anerkennend sagen, dass insbesondere die RGB- nach CMYK-Umsetzungen von wunderbar hoher und neutraler Qualität sind. Darüberhinaus kann Scribus ein paar Dinge, die es für besondere Nutzerkreise sicherlich äußerst interessant macht.

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Krieg der Welten – 1/6

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Ein Flyer zwischen XPress, InDesign und Scribus und … CorelDraw

Foto aller Flyer-Druckmuster

Bis zu diesem Foto war es ein weiter Weg …

Im Herzen bin ich ein klassischer DTPler, ein „Reinzeichner“, ein Mann von Schusterjunge, Hurenkind und dem schnellen Vektorlogo. Mein Erstkontakt mit DTP fand Mitte/Ende der 1980er Jahre mit der Software „PublishingPartner“ auf dem Amiga statt. Ich bastelte Kassettencover, die ich auf meinem NEC P6 24-Nadeldrucker lautstark in die Welt hämmerte. Meist warf ich ein Schafsfell über den Drucker um den Lärm zu dämmen … aber ich war angefixt.

Looking for an English version of this story? Let me know – and please don’t use Babelfish, Google Translate … they turn the content into a complete mess.

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Druckvorstufe Farbmanagement Webdesign

Erfahrungsbericht ColorMunki Design von X-Rite

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Kürzlich hat Eizo mich gezwungen, mir über die Kalibrierung meines Monitors Gedanken zu machen. Ich besitze einen Eizo CE240W, den ich mir vor einigen Jahren im Bundle mit einem einfachen Kalibriergerät kaufte, um halbwegs zuverlässig – ohne professionellen Anspruch – auf druckfähige Farben zu schauen.

Da ich hauptsächlich den internen Bildschirm des Laptops nutze, hat der Monitor nur wenige Betriebsstunden und ließ sich – bis zur Einführung von MacOS X.7 – problemlos über die Eizo-Software kalibrieren. Mit X.7 findet Eizo leider, dass mein Monitor zu alt ist; die aktuelle, unter X.7 lauffähige, Version der Software unterstützt meinen Bildschirm nicht mehr. Und die alte kann die Kalibrierung nicht mehr hinterlegen; es kommt zu einer Fehlermeldung.

Also habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Dabei bin ich über die ColorMunkis aus dem Hause X-Rite gestolpert. Für meinen Geschmack (und den aufgerufenen Preis) habe ich etwas zu wenig belastbare Information dazu gefunden. Da mir das Gesamtpaket aber gut gefallen hat, habe ich die Ausgabe trotzdem gewagt. Denn man bekommt einiges geboten:

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Druckvorstufe Druckvorstufe Farbmanagement Work

PDFXready legt „all inclusive“-Lösung für die Praxis vor

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Es ist ein Werk von bewundernswerter Breite und Tiefe, zugleich maximal komprimiert, was die Verantwortlichen bei pdfx-ready.ch da abgeliefert haben. Ein wahres Standardwerk, das – erfolgreich – versucht, alle Fragen zu beantworten ohne vor dem Praxiseinsatz zu kneifen. Man spürt beim Lesen jeder Zeile, wie intensiv daran gearbeitet und diskutiert wurde. Man fühlt, wie intensiv die Entscheidungen vorbereitet wurden, die die Macher treffen mussten. Das Ergebnis ist ein lebensnaher Leitfaden für Menschen, die PDFs für Druckprozesse erzeugen müssen. Was da drin steht, funktioniert – weil es von vorne nach hinten durchdacht und erprobt wurde. Dabei wird jeder Teilaspekt der Layout-Erzeugung beleuchtet und unterstützt.

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Bessermachen Druckvorstufe Farbmanagement

Prinect Anwendertage 2011

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Ich hab’s eilig! Ich will direkt zu:

AktuellerStatus von JDF und CIP4
Heidelberg News
Reporting und Analyse
Differenzierung und Marketing
Trends in der Medienaufbereitung
Prinect Business Manager (MIS CERM)
Trends in der IT-Infrastruktur
DeviceLink und Graubalance
Erzeugung von Druck-PDFs
Interaktives Design mit CS 5.5
Fazit

Am 28. und 29. Oktober 2011 fanden in der Print Media Academy in Heidelberg wieder einmal die jährlich von Usern des Vorstufen-Workflows Prinect organisierten Anwendertage statt. Ich besuche die Anwendertage seit einigen Jahren – zunächst, weil ich selbst dem System beruflich nahestand. Heute schätze ich die stets weiter perfektionierte Organisation, die sich insbesondere in immer präziser positionierten Anwendungs- und Zukunftsthematiken spiegelt. Die Heidelberger Druckmaschinen AG liefert den Rahmen dazu – zuletzt war die Stimmung dabei meist etwas gedeckt. Doch diesmal war ich sehr angetan von einem unterschwelligen „jetzt geht’s los“-Gefühl, das ich in der PMA zu verspüren meinte.

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Allgemein Bessermachen Farbmanagement Webdesign

Lesetipp: Farbmanagement und Web-Browser

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In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift c't (Heft 22, 2011, S.184–185) unternimmt der Autor Jörg Wirtgen einen Ausflug, der die Gedanken und Umsetzungstipps aus meinem Farbmanagement-Tutorial von 08/2010 quasi tagesaktuell in die Welt der Browser transferiert. Und dabei den Blickwinkel eines ambitionierten Fotografen einnimmt:

Ein ungewöhnlich resignativer c't-Artikel

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Druckvorstufe Farbmanagement

Farbumfang des eigenen Bildschirms beurteilen

Kürzlich bin ich in der aktuellen Ausgabe der „Publishing Praxis“ (9/10-2010; zu beziehen über print.de) auf einen Infokasten (Seite 23) gestoßen, in dem etwas außerordentlich Wertvolles steckte:

Auf der Seite colormanagement.org von Herrn Koch (basICColor GmbH) findet sich ein „verstecktes“ Testbild, das überaus anschaulich illustriert, ob man an seinem Rechner farbkritische Bildbearbeitung durchführen sollte – oder besser nicht.