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Lust, mir zu helfen?

Ich möchte im Herbst 2021 mit meiner Familie nach Italien reisen – und dort einen Haufen schöner Fotos machen.

Da das Leben – und auch das Betreiben dieser Seite – echtes Geld kostet, freue ich mich über jede Unterstützung. Konkret und gerne durch das Auffüllen meines „Kamera-Moneypools“ bis zu meinem Geburtstag 2021.

Besten Dank und happy printing!

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Allgemein Zwischengedanken

Wohin Apple geht. Gehst du mit?

Was ist eigentlich ein „Mac“?

Verglichen mit anderen Computern hat Apple mit dem Macintosh stets etwas versucht, was die Konkurrenz nicht wollte – und sicher auch nicht konnte: Nutzbarkeit durch Bedienbarkeit herstellen. Apple wollte erklärtermaßen Computer für Anwender, nicht Techniker, bauen.

Der Anwender sollte von der Tiefenkenntnis über die Innereien des Rechners entlastet werden und sich verzögerungsfrei seinen Problemlösungen zuwenden können. Über die folgenden Jahre wurde aus dem Mac ein ziemlich professionelles Arbeitsmittel. Offenbar, aus Perspektive von Apple, zu Lasten der massentauglichen Bedienbarkeit.

Das scheint der Hauptgrund zu sein, weshalb Apple seit einigen Jahren versucht, den Mac aus Perspektive des Anwenders wieder „einfacher“ zu machen. Die zugrundeliegende Technik wird entweder zugekleistert oder Einstellungsmöglichkeiten gleich ganz aus dem Zugriff des Frontend-Benutzers entfernt. Die zwischenzeitliche Öffnung für Innovationen aus der IT-Branche wurde dabei offenkundig als Irrweg identifiziert, der das Gesamtsystem aus Anwendersicht zu kompliziert werden lässt.

Und so schreitet das auf der WWDC-Keynote 2020 angekündigte macOS 11 „Big Sur“ beherzt weiter in Richtung Vereinfachung voran – und verschmilzt immer stärker iOS-Bedienlogiken mit dem Desktop. Bislang allerdings ohne Touchbedienung. Was bedeutet das?

macOS 11

In der Keynote wird ein supersimplifziertes User Interface präsentiert. Schaut man sich das etwas genauer an, fällt auf: Apple erschwert die schnelle Erfassung von Bedienkontexten. Das mag dem ungeschulten Anwender als hilfreich erscheinen; für Profis überschreitet Apple an diesem Punkt allerdings die magische rote Linie zur Unbenutzbarkeit. Denn professionelle Anwender werden mittlerweile soweit an den Rand des „Walled Gardens“ gedrückt, dass sie nun die letzten Mauernischen suchen und an vielen Stellen den Putz abschlagen müssen, um die Schönheit der Anlage noch genießen zu können. Sie sollen zwar den Rasen pflegen – dürfen ihn dazu aber nicht betreten.

Dass viele Knöpfe, Funktionen und Bedienelemente für den unerfahrenen Anwender ein Hindernis darstellen ist klar. Doch diese Elemente vollständig zu entfernen, macht aus dem Mac leider ein Spielzeug. Anschließend zudem die Attraktivität der Plattform für Entwickler einzuschränken und ihnen auch noch beträchtliche technische Hürden zu errichten, damit sie für die Plattform entwickeln „dürfen“ bedeutet faktisch ein aktives Vertreiben professioneller Anwender aus dem Garten. Ohne Not.

Apple könnte sich durchaus entscheiden, einen „Profi“-Schalter in macOS einzubauen, der Intensiv-Anwendern und Entwicklern größere Freiheiten einräumt und deren UI/UX auf ein für diesen Nutzerkreis sinnvolles Maß bringt – denn die brauchen keine bierdeckelgroßen Dialoge, in denen nur „OK“ steht. Dass Apple den entmündigenden Weg seit X.13, X.14, X.15 immer aggressiver einschlug, konnte man zur Kenntnis nehmen – verstand es aber nicht wirklich.

Mit der Ankündigung, auch auf Seite der Hardware den „Industriestandard“ wieder zu verlassen und sich eigener, restriktiv abgeschlossener Hardware zuzuwenden, wird es allerdings verständlicher: Der Macintosh soll, stärker als jemals zuvor, eine geschlossene, und nur visuell einfach zu bedienende Plattform für Anwender ohne tiefer gehende Ambitionen werden.

Hardware

Auf ARM-basierten Rechnern kann keine Intel-Software virtualisiert werden. Schließt Apple diese Lücke nicht noch mit einem geeigneten Kunstgriff, wird man auf Macs künftig gar nicht – oder nur unter größten Schmerzen (wie früher auf PPC-Macs) – mit Windows arbeiten können. Ältere Menschen erinnern sich; die Verkäufe von Macs konnten in den letzten Jahren auf eine breitere Basis kommen, weil selbst Anwenderkreise, die gar nicht mit macOS arbeiten wollten, Macs kauften – und sie nativ unter Windows betrieben.

Im professionellen Bereich steht allerdings noch viel Problematischeres im Raum, worüber Apple sich bisher noch nicht geäußert hat: Im Moment bietet „Apple Silicon“ keine Hardwareunterstützung für leistungsfähige Bussysteme wie PCIe/Thunderbolt. Doch das ist die Basis für komplexe Desktopsysteme, die große Datenmengen abwickeln müssen. Apple wird die kommenden zwei Jahre nutzen, um diese Anbindungen herzustellen; man munkelt, dass das auf Basis von USB4 geschehen soll. Mein Portemonnaie windet sich jetzt schon in Schmerzen über die zu erwartenden Kabel- und Adapterpreise.

Die Bus-Thematik ist verzahnt mit einer weiteren Problematik: Apple lehnt die Anbindung spezialisierter GPU-Lösungen ab – und will eigene Lösungen bauen. Grafikhardware soll sich an Apples Eigenentwicklung „Metal“ anbinden. Das hat bisher nicht sonderlich gut funktioniert, es wird im OpenSource-Bereich weitgehend abgelehnt und führt somit dazu, dass Apple hier sicherlich den Anschluss an innovative Entwicklungen verlieren wird, weil sie sich auf ihre eigene Technik konzentrieren müssen. Da heute viele hochspezialisierte Berechnungen auf „Grafikkarten“ laufen, ist das eine bemerkenswert abschottend wirkende Entscheidung.

Für den einfachen Anwender liegt der Nutzen in einem weniger komplexen System, das zudem thermische Vorteile gegenüber einem konventionellen Aufbau mit getrennten Einheiten für CPU/GPU hat. Er wird nicht darauf angewiesen sein, dass bestimmte Tools und Protokolle eingesetzt werden können. Für den Profi sehe ich hier eine massive Einschränkung seiner Handlungsfähigkeit.

Ich gehe davon aus, dass das bislang fehlende Bus-System einer der Hauptgründe war, weshalb Apple jetzt mit dem Architekturschwenk in die Öffentlichkeit gegangen ist; denn belastbare Bandbreite außerhalb des Prozessors liefern aktuell nur die wenigsten ARM-basierten Systeme. So kann Apple freier an Lösungen arbeiten; in einer Welt, die sich nicht durch Apple-NDAs knechten lässt. Von der reinen Rechenleistung her mache ich mir keine Sorgen – 80 Kerne mit 3 GHz bei hoher Effizienz – das kickt jeden Xeon aus dem Wettbewerb. Aber gilt halt nur für von Apple kuratierte Software.

Welcher Softwareanbieter lässt sich darauf ein? Können die mit macOS so viel Geld verdienen, dass sie diesen ressourcenfressenden Sonderweg mittragen? Schon wieder eine Neuentwicklung weil Apple einen sehr besonderen Weg mit seiner Hardware und seinem Betriebssystem einschlägt? Können sie den hohen Aufwand jemals wieder amortisieren?

Software

Entwickler von spezialisierter – und insbesondere Hardware-naher – Software stehen vor dem Aus. Da es perspektivisch keine Kernel Extensions mehr geben darf, da der Anwender die elementare Konfiguration des Betriebssystems nicht mehr dauerhaft verändern darf (zumindest ohne tiefe Kenntnis der Eingeweide von macOS), ist macOS künftig nicht mehr wirklich als konventionelles Betriebssystem zu betrachten. Es wirkt eher wie ein iPadOS PRO. Der sich daraus ergebende Nutzen für den Basisconsumer ist Sicherheit und Stabilität – für den Profi entfällt der Zugriff auf Sonderlösungen und damit Flexibilität. macOS stellt ihm nicht viel mehr als ein etwas kontaktfreudigeres iOS zur Verfügung.

Damit steht die Frage im Raum: Warum sollte sich ein Entwickler diesen Schmerz antun?

Fazit

Die Mauern des Walled Gardens von Apple werden immer höher. Apple glaubt offenbar, dass das notwendig und hilfreich ist. Aus Sicht von Apple sprechen viele Gründe dafür; aus Sicht des Apple-freundlichen Anwenders beruhigen Stabilität und Sicherheit.

Doch für den professionellen Anwender kippt die Situation nun mit dem ARM/11 Schritt: Höher werdende Mauern bedeuten, dass intensiver nach einem Ausgang gesucht wird. Da Apple das Rauszukommen schon seit geraumer Zeit ungebührlich erschwert hat, wird die Luft langsam dünn. Offenbar muss man als Profi fürchten, den Garten in naher Zukunft gar nicht mehr verlassen zu dürfen.

Für den technisch wenig ambitionierten Anwender ist ARM/11 sicher ein Gewinn. Zumindest wenn er bereit ist, Apple als verwaltenden Herren seine Daten anzuerkennen und dem Unternehmen umfassend zu vertrauen; denn seine Fotos, Daten und Kontakte aus dem Walled Garden wieder herauszubekommen ist über die Jahre immer schwieriger geworden. Probieren Sie es mal; beispielsweise Kontakte für Fremdsysteme tauglich zu exportieren – oder originale Fotos mit allen Metadaten (!) auf einen Rechner zu bekommen, der nicht von Apple ist. Jeder, der abseits der von Apple vorgedachten Wege Daten bearbeiten und bewegen muss, wird mit ARM/11 ein unangenehmes Problem haben.

Für den Profi, der sein Arbeitsmittel kennt und stets Lösungen mit Risiken abwägen kann und muss bedeutet ARM/11 den ersten Schritt in einen finsteren Tunnel. Ohne erkennbares Licht am Ende.

Schön ist: Entwickler können sich nun entscheiden, ob sie durch den Tunnel in den geschlossenen Garten der ARM/11-Welt eintreten wollen. Oder ob sie sich lieber offeneren und durchlässigeren Plattformen zuwenden. Diese Erkenntnis hat uns die Keynote immerhin beschwert.

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Allgemein

macOS, Windows – oder besser Linux?

Kennen Sie auch dieses Gefühl? Es stellt sich, seit einigen Jahren, jeden Herbst wieder bei mir ein. Ich habe es, ziemlich konkret, seit 2010. Damals kristallisierte sich heraus, dass Apple künftig jedes Jahr ein Versionsupdate von macOS ausliefern will; kostenfrei. Juchee.

Der „AppStore“ wanderte ins Desktop-Betriebssystem – und mit ihm ein eher spielerischer Ansatz im Umgang mit Software; aus Anwendersicht. Seither habe ich, jedes Jahr aufs Neue, ein sehr mulmiges Gefühl.

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Allgemein Schlechtgemacht Zwischengedanken

Ich habe heute keine Broschüre für dich. Und morgen auch nicht.

Mercedes, Volvo und Audi verzichten auf Emotion vor dem Kauf

Wenn man, wie ich, nur bollernde Schweden aus den 90er Jahren fährt, weil man sich vor Jahren aus den Zwängen des Neuwagenleasings befreien wollte, bekommt man gar nicht mit, was heutzutage in Autohäusern passiert. Eines dieser Dinge ist, dass auf höheren Konzernebenen das Ende des gedruckten „Prospekts“ nicht nur eingeläutet, sondern auch durchgezogen wurde.

Für die Durchführung einer so tiefgreifenden Veränderung in der Kundenansprache hätte ich eher die Anbieter von Unterklasse- oder Einfachfahrzeugen im Verdacht gehabt; mutmaßlich aus Kostengründen. Von Herstellern, die sich im „Premiumsegment“ verorten, hätte ich das bewusste Aufreißen einer solchen Lücke in der Kundenkommunikation eher nicht erwartet.

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Allgemein Druckvorstufe Software

Die wundersame Welt der Führungslinien in Microsoft PowerPoint

Haben Sie schon einmal versucht, eine PowerPoint-Datei „zu verstehen“? Wollten Sie einmal die „Führungslinien“ benutzen, um Objekte in einer Präsentation zuverlässig auszurichten? Haben Sie sich gewundert, dass die Werte in den Bedienfeldern so krumm sind? Kurz: Wollten Sie wegen PowerPoint schon mal alles anzünden? 

Kann doch nicht so schwer sein

Nun; wenn Sie mit einer Version von PowerPoint 2013, 2016 oder neuer arbeiten, gibt es Hoffnung. Aber Sie müssen ein bisschen fleißig sein. Und Sie müssen einen XML-Editor benutzen. 

Ein Raster aus Führungslinien unterschiedlicher Farbe im Frontend von PowerPoint.

Sie sind noch da? Gut. Dann krempeln wir die Ärmel hoch.
Sie haben noch 2.000 Worte vor sich. 

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Allgemein Software

Migrationsassistenten und andere Umzugshelfer

Im Januar 2019 war es soweit; nach 2013 stand der nächste Rechnerwechsel an. Ausgelöst wurde dieser Wechsel nicht dadurch, dass mein alter Mac defekt oder über die Maßen langsam geworden wäre. Nein; Auslöser sind die unaufhaltsam fortschreitenden Systemupgrades seitens Apple und einige Details, die über die Jahre immer wieder hinten runterfallen. In meinem konkreten Fall geht es insbesondere die Verknüpfung von macOS und VMWare. Denn im Laufe des Jahres 2019 soll mein Gerät aus der Hardwareunterstützung für macOS und damit auch aus der von VMWare Fusion herausfallen. Da ich zeitweise recht intensiv mit Office-Programmen für Windows innerhalb von virtuellen Maschinen arbeite, musste ich schauen, wie es möglichst unterbrechungsfrei weitergehen kann.

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Allgemein Internet Zwischengedanken

Scheiß IT

Manchmal schenke ich mir ein Gläschen Eierlikör ein und lasse den Blick in die Ferne schweifen. Dann denke ich zurück an jene selige Zeit, als Telefone noch 60 Volt Speisespannung hatten, Strom in Autos nur für den Zündfunken benötigt wurde und Computer bestenfalls etwas waren, worauf ich Listings aus dem C64-Magazin abtippte und anschließend, per Zeilenchecksumme, auf den Fernseher blinzelnd meine Tippfehler suchte. Netzwerke waren etwas, was Spinnen und merkwürdige Amerikaner bauten. Die Sommer waren warm, die Winter kalt und die Musik gut.

Seither sind 30 Jahre vergangen. Vermutlich ist deswegen heute alles: Scheiß-IT.

Was die Sache so schwierig macht ist, dass der größte Teil der Bevölkerung gar keine Lust hat, sich damit zu befassen, was sich in den vergangenen 30 Jahren auf Seite der Technologie alles verändert hat – geschweige denn gewillt ist, das eigene Verhalten – oder Wissen – an diese Veränderungen anzupassen. Nur; wenn man nicht einmal die Grundprinzipien der Funktion einer Gerätschaft, die wir gemeinhin als „Telefon“ bezeichnen, noch mit dem übereinstimmen, was vor 30 Jahren einmal war – dann ist es überaus anstrengend, eine problemlösende Diskussion über die tatsächliche oder vermeintliche Nichtfunktion des Dinges zu führen, das man sich ans Ohr hält um darüber mit einer ortsfernen Personen zu sprechen.

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Allgemein Druckvorstufe Farbmanagement Software Zwischengedanken

DTP 2018 – State of the Union

Wo stehen wir?

Als ich 1994 anfing, meinen Lebensunterhalt mit der Erzeugung von Print-Produkten zu verdienen, war der eigentliche Druckvorstufenablauf noch recht simpel. Hauptproblem war die Technik; denn es gab wenig, was unter gewerblichen Bedingungen funktionierte. Je einfacher ein Produkt geplant wurde, desto größer war die Chance, den Vorteil der nunmehr digitalen Produktion auszuspielen; wesentlich effektiver, schneller und mit viel weniger Abfall zu einem Druckprodukt zu kommen. Dann schlug die Digitalisierung mit voller Wucht durch die Branche hindurch.

Wobei sich das Anforderungsprofil an den Umsetzer eines Produktes nicht wesentlich geändert hat:

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Allgemein Bessermachen Internet Webdesign Zwischengedanken

(m)ein Plädoyer für dumme Webseiten

Üblicherweise schreibe ich über Themen, die im weitesten Sinne mit „Print“ zu tun haben. Doch seit vielen, vielen Jahren baue ich auch Webseiten. Genauer gesagt: etwa 1994 habe ich damit angefangen. In jenem Jahr war es noch sehr schwierig, einen bezahlbaren Internetzugang zu bekommen – geschweige denn „eigenen“ Webspace zu ergattern, auf den man ein bisschen HTML schieben konnte.

Zur Steigerung des allgemeinen Web-Erlebnisses aller seiner Kunden hatte mein Zugangsprovider später eine Übersichtsseite angelegt, die auf alle Websites seiner Kunden verlinkte. Mein „Auftritt“ gehörte zu den ersten zehn, die auf dieser Liste erschienen.

Seither sah ich viele Hypes, Browser und Technologien kommen und gehen. Aber eins hat sich nie geändert: HTML als Basis des sichtbaren Internets.

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Allgemein Software Technik

Die Mac-Inspektion

 

Es war einmal ein Betriebssystem, das war so einfach aufgebaut – man konnte es entweder benutzen – oder man hatte es kaputtgemacht. Hatte man es kaputtgemacht, war das nicht so schlimm. Man kopierte seine Nutzdaten auf ein frisches System um und arbeitete weiter. Dieses Betriebssystem hieß MacOS. Seine Benutzer lachten lange, ausdauernd und herzlich über die Erlebnisse von Anwendern eines anderen Betriebssystems namens DOS mit seiner händisch nachzuladenden Benutzeroberflächenanwendung „Norton Commander“ … äh … nein: „Windows“.

Dann drehte sich die Erde wild durch das Weltall, viele Wasser flossen Flüsse hinab – und die Anwender von Windows waren erprobt in der Wartung ihres Computers. Doch die Anwender von macOSX lachten gar nicht mehr – denn immer öfter waren nun ihre Systeme kaputt. „Ich hab‘ doch gar nichts gemacht!“ entfleuchte ihren Mündern – was Windowsmenschen schmunzeln ließ. Doch hatten die Macianer keine blasse Ahnung, was sie tun könnten, um ihren Rechner wieder fit zu machen. Denn früher lief das Ding doch einfach – und man konnte problemlos arbeiten.

Heute sind beide Betriebssystem um ein Vielfaches komplexer als zur geschilderten, lange zurückliegenden, Zeit. Das hat viele Vorteile und Auswirkungen – um die es in diesem Artikel aber nicht geht. Dieser Beitrag soll aufzeigen, wie man mit übersichtlichem Aufwand seinen Mac prüfen und sinnvolle Wartungen durchführen kann. Wobei ich allerdings stillschweigend davon ausgehe, dass der geneigte Leser Besitzer des Gerätes ist und über vollen administrativen Zugriff auf den Rechner verfügt. Wenn das nicht der Fall ist: Wenden Sie sich bitte an „Ihren“ Support und fassen Sie nichts an.

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Allgemein Zwischengedanken

Ich hab’ doch nix zu verbergen!

Das Jahr 2017 ist ein ganz besonderes Jahr, was den Schutz – oder besser: die Erosion des Schutzes – Ihrer persönlichen Daten betrifft.

Da es langsam etwas schwierig wird, überhaupt noch etwas Positives in den ganzen Entwicklungen zu sehen, will ich mich darauf beschränken, wo wir Ende 2017 stehen. Denn es muss wohl mal plastisch aufgezeigt werden, was aktuell geht – bzw. wo unsere derzeit ungewählte Bundesregierung zeitnah hinkommen will.

Sie fahren ein halbwegs aktuelles Auto, mit dem Sie zur Arbeit pendeln. Oder bewegen sich wahlweise in und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zur Zerstreuung, Navigation, Unterhaltung, Information benutzen Sie unterwegs ein Smartphone. Ihr Zuhause füllt sich langsam mit Selbstverständlichkeiten wie WLAN-Routern, einem leidlich aktuellen Fernseher mit Internetanbindung nebst fernbedienbaren Leuchten und Heizungsreglern. Arbeiten tun Sie hier (Zuhause) wie dort (Büro) mit einem Laptop, an dem selten ein Kabel hängt.

Die Frage, die ich mir stelle, ist: Wie bewusst sind Sie sich, was durch die Nutzung dieser Gerätschaften alles über Sie erfassbar und messbar ist?

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Allgemein Bessermachen Druckvorstufe Druckvorstufe Software Zwischengedanken

The Print of no return

Wenn man sich tagtäglich mit der Erstellung von Druckprodukten beschäftigt, hat man seit einigen Jahren ein zunehmend schlechtes Gefühl. Und dieses schlechte Gefühl hat, wenn man mal genau in sich hineinhorcht, wenig damit zu tun, dass Print als Werbe- oder Informationsmedium in irgendeiner Form „tot“, „am Sterben“ oder auch nur „krank“ sein könnte. Nein; wenn Print tatsächlich kränkeln oder eines Tages sterben sollte, liegt das vorrangig an mieser Software – und an unserem Verhalten als Kunden.