Give us an HTML RIP!

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Save print—develop an OpenSource HTML RIP!

I’ve started this blog because I felt the advertising community looked at print becoming increasingly old-fashioned and lacking innovation. I wanted to counter that view by showing that print is fascinating; especially taking into account that the world around the press is becoming more and more “electronic”.

But today I have to state: Print will become redundant, because key players in print just won’t let go of the attitude that printing is a science. That, if you want to take part in that process, you have to comply to a multitude of requirements.

Neither the companies who benefit from selling software and workflow systems dongled by PDF, nor the key people in the industry seem to be acknowledging that the world has kept turning over the past 20 years, that print already has lost its momentum as the prime publishing platform. The big players milk the cash cow PDF until it’s clinically dead.

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Print-Tektonik

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Was haben Autos und Druckmaschinen gemeinsam?

Ich neige sonst nicht zu solchen Vergleichen; aber im Bereich „Print“ ist es offenbar höchste Zeit, das zu tun. Hintergrund:

Gestern hat pdfxready.ch seinen aktuellen „Leitfaden“ in der Version 2 revidiert bereitgestellt – und dabei den bisher enthaltenen Vorschlagsweg, wie RGB-Daten zur Produktion genutzt werden können, entfernt. Offenbar schämt man sich ein bisschen – erläutert wird das nirgendwo.

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Tutorial: Briefbogen von InDesign nach Word überführen

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Designer von Geschäftsausstattungen hören oft: „Ich brauche den Briefbogen aber in Word!“ – und unmittelbar verdüstert sich die Miene des Kreativen und wilde Stürme, in denen viel „Aaargh!“, „Stöhn“ und vor allem „NEEEEEIIIIINNN“ vorkommen, setzen im Hirn des Gestalters ein.

Dafür gibt es aber gar keinen Grund.

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drupa 2012

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Ich möchte gar nicht viel zur drupa schreiben, denn das dürfte anderswo reichlich und fundiert passieren. Aber ich sollte wohl meine Eindrücke schildern; wo sehe ich die Trends, wo scheiden sich Vergangenheit und Zukunft.

Seit ich mich mit Print beschäftige, nimmt auf dieser Messe die Bedeutung des „Schwermetalls“ kontinuierlich ab – und gleichzeitig bekommen Dienstleistung und Software immer mehr Drehmoment. Dieser Trend wird weiterhin anhalten:

Digitalmaschinen mit ihren Fähigkeiten zur totalen Personalisierung werden konventionelle Maschinen in sämtlichen Anwendungen bis zu mittleren 5-stelligen Auflagen ablösen. Denn es ist nicht sinnvoll, klassische Produkte auf ungeeigneten und komplexen Wegen zu erzeugen. Daneben bleiben Nischen für alles Mögliche, klar. Aber nicht für die Masse.

Kleiner Ausblick:

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Steve Jobs – der Anti-Philanthrop

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Schutzumschlag Biograpie Steve Jobs

>> Direkt zum Update vom 22. Februar 2012

Wie ich heute, nach der Lektüre der Biographie von Walter Isaacson weiß, habe ich Steve Jobs ein „Erweckungserlebnis“ zu verdanken. Und zwar eines, das erst Jahre später zum Tragen kommen – dann aber sehr nachhaltig meinen gesamten Lebensweg beeinflussen sollte:

Mitte der 1980er Jahre waren mein Vater und ich begeisterte Benutzer einer für damalige Verhältnisse unfassbar elitären Computerausstattung: ein C64 nebst Diskettenlaufwerk und – Achtung, jetzt kommt’s! – einem Farbmonitor. Das werde ich wohl nie vergessen. Wir hatten einen „Taxan Vision Ex“ – während der Rest der Welt die Bits von Kassettenlaufwerken nuckeln und die Oma vom Fernseher wegschubsen musste, um den 64er dort anzuschließen.  „Steve Jobs – der Anti-Philanthrop“ weiterlesen

Großartig: Paperazzo 06.2011

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Titel der "Paperazzo", Ausgabe 06.2011
Haptik at its best. Go get it!

Seit einiger Zeit bin ich Mitglied im Fachverband Medienproduktioner f:mp – und erhalte als Teil dieser Mitgliedschaft allerlei Werbe- und Mustermaterial, das mich zumeist in eine besondere Form von Schockschlaf versetzt. Vieles davon kann ich immerhin meiner Tochter (8) zur Zweitverwertung (= Basteln) andienen, damit es nicht direkt in der Recyclingtonne landet.

Denn in den meisten Fällen machen die Absender dieses Materials sich keinerlei Gedanken, was den Empfänger (= mich) interessieren könnte. Sie wollen einfach nur abermals ihre neuen, noch feineren Lenticularlinsen, die Leistung der neuen Siebdruckstraße, das 786. Rasterverfahren … whatever … in meinen Kopf pressen. Ich kann gar nicht so schnell gähnen, wie ich einschlafe.

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manroland liefert keine Ersatzteile mehr?

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Ich habe jetzt aus zwei Quellen gehört, dass manroland offenbar schon seit einigen Wochen keine Ersatzteile für Bogenmaschinen mehr ausliefert. Das ist eine beunruhigende Nachricht. 

Gerne sammle ich — so Interesse besteht –, an dieser Stelle, welche Maschinen und Teile davon betroffen sind. Bitte einfach über die Kommentarfunktion melden!

[Update 07.12.2011]

Offenbar liefert manroland Ersatzteile gegen Vorkasse bzw. kurzfristige Zahlung. Ich würde mich freuen, dafür eine "Real Life"-Bestätigung zu erhalten. 

Und offenbar unterstützt manroland eine australische Website, auf der erläutert wird, wie man sich jetzt als dem Unternehmen gewogener Kunde verhalten kann, um manroland zügig durch diese Krise zu helfen: http://supportmanroland.com/

[Update 10.12.2011]

Das 4C-Magazin aus Österreich liefert einen Beitrag dazu, warum nicht mit einer Rettung von manroland durch Heidelberg oder KBA zu rechnen ist — und wer ggfs. "einspringen" könnte. Lesenswert: Freiwillige vor

Ergänzend stellt sich natürlich die Frage, ob manroland weiterhin ausreichend Verbrauchsmaterial liefern kann. Gibt es dazu Infos?

Verlage: die Welt ist böse und Amazon der Teufel

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Ausgelöst durch einen Artikel auf Spiegel Online habe ich heute — zugegebenermaßen verwundert — feststellen müssen, dass eine Befürchtung, die ich im Dialog mit @pimbeam im Juni geäußert habe, schneller als gedacht Realität wird. Damals ging es mir primär um einen technischen Aspekt — dass Verlage meiner Ansicht nach zu wenig tun, um sich aus Sicht der Autoren und Leser als notwendige Angelpunkte bei der Veröffentlichung darzustellen.

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