Adobe – ein Unternehmen auf Crystal Meth

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In den letzten Tagen überschlagen sich die Ereignisse in der Publishing-Branche. Während in den Fachforen und -medien noch gerätselt wurde ob man die kommende Creative Suite 7 wie bisher als Nutzungslizenz wird kaufen können, schaffte Adobe Tatsachen und ließ verlauten, dass es künftig nur noch die Creative Cloud geben wird.

Es dauerte ein wenig, bis die ersten Reaktionen auf diese Ankündigung in den Kommentaren zu den jeweiligen Pressebeiträgen wieder nach vorne schwappten. Grundtenor: „Soll ich jetzt noch schnell meine Lizenzen auf CS6 hochziehen?“

Diese Frage kann man ebenfalls schon beantworten: Nein. Denn Adobe hat die Suites komplett aus seinem Shop genommen.

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Scribus sucht .IDML-Dateien

Scribus hat Appetit auf .IDML

Die kommende Version 1.5 von Scribus wird einen Importfilter für InDesign- und InCopy-Dateien bekommen.

Da die Entwickler derzeit an dieser Importfunktionalität arbeiten, freuen sie sich über Testdaten, mit denen sie die neue Funktion überprüfen und feintunen können.

Aus diesem Grund gebe ich den Aufruf gerne weiter, über den Bugtracker von Scribus entsprechende Testdaten an die Entwickler zu übermitteln. Unter der Adresse

http://bugs.scribus.net/view.php?id=11312

können – nach einer schnellen Registrierung im Bugtracker von Scribus – beliebige InDesign- und InCopy-Files im Format IDML hochgeladen werden. Idealerweise mit den dazugehörigen Verknüpfungen und einer begleitenden Ansichts-PDF, wie das Dokument aussehen soll, wenn es korrekt umgesetzt ist.

Selbstverständlich werden die bereitgestellten Daten nicht weitergegeben oder öffentlich gemacht.

Auf Wunsch können Sie Dateien auch vertraulich bereitstellen, indem Sie für den Upload nicht obigen Link verwenden, sondern ein neues, privates Ticket im Bugtracker anlegen. Dann sehen nur die Entwickler Ihre Dateien und Sie können vollkommen „unsichtbar“ Testdateien anliefern.

Ergänzend wird Scribus künftig auch über einen Importfilter für Microsoft Publisher Dateien und für .XTG-Dateien verfügen – auch dafür können Sie über den Bugtracker Dateien anliefern:

Publisher: http://bugs.scribus.net/view.php?id=11507

XTG: http://bugs.scribus.net/view.php?id=11311

Bitte beachten Sie, dass Ihre Uploads in den Bugtracker maximal 4 MB groß sein dürfen. Größere Dateien können Sie als segmentiertes ZIP o.ä. bereitstellen.

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Blau und Grau – Verläufe des Grauens

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Immer und immer wieder stehe ich an Leuchttischen und werde gefragt, warum der Druck denn so anders aussähe als der Proof. Das könne doch nicht sein, da müsse doch irgendjemand einen schrecklichen Fehler gemacht haben. Und meist ist es auch so. Aber der Fehler liegt eher selten im Produktionsprozess, sondern meist im Kopf des Gestalters. Und oft hat die unbefriedigende Gesamtsituation etwas damit zu tun, dass Gestalter und Umsetzer nicht wirklich wissen, was in einer Druckerei abläuft, damit das Papier bunt wird.

Mein Erleben ist, dass erschreckend viele Gestalter glauben, dass sie keinerlei Verantwortung dafür tragen, wie das Druckergebnis ausfällt. Aber das ist schlichtweg falsch. Halten wir uns zunächst vor Augen, was hier konkret verglichen wird:

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Die Freigabe-PDF

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Die Freigabe-PDF gleicht ein wenig dem Efeu. Viele wissen nicht, wie sorgsam man beide hüten und eindämmen muss, damit sie kein Eigenleben entwickeln – bis hin zur völligen Überwucherung dessen, was sie eigentlich zieren sollten.

Das Negativbeispiel – Ausdruck-Scan-Korrektur

So bitte nicht!

Der Ablauf ist stets der gleiche; in kundiger Hand wird die Freigabe-PDF liebevoll erzeugt. Der Erzeuger achtet darauf, dass sie möglichst nichts enthält, was den Empfänger verwirrt. Nichts zeigt, was im Endprodukt nicht auch zu sehen sein wird. Wichtige Stellen, an denen mechanisch etwas mit dem Produkt passiert, werden zurückhaltend kenntlich gemacht und mit dezenten Hinweisen versehen, warum die Markierung hinterlegt wurde.

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Meine Zeitung

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Man wird ja noch träumen dürfen.

Nachdem nun mit der Frankfurter Rundschau eine große Tageszeitung in die Insolvenz gegangen ist, hebt wieder das große Wehklagen über das Zeitungs-, Verlags- und Print- und Sonstwassterben an. Doch ich frage mich: Was ist mit „Zeitungssterben“ eigentlich gemeint?

Ich verstehe unter „Zeitungssterben“ das Verschwinden von Informationsangeboten, die sich an ihren Lesern vorbeientwickelt haben. Dass dieses Verschwinden auch etwas mit dem Bedrucken von Papier auf sehr großen Maschinen zu tun hat, spielt in dem, was ich hier schildere, durchaus eine Rolle – ist aber nicht das eigentliche Thema. Weiterlesen

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Wird Apple mich im Herbst 2013 als Kunden verlieren?

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Apple – quo vadis?

Wie ich zu Apple kam

Die Computer von Apple haben mich stets sehr fasziniert. Meine Apple-Geschichte begann, indirekt, mit dem Apple ][, den ich in den 80er Jahren über die sporadische Lektüre des BYTE-Magazins kennenlernte. Während ich selbst mit einem sehr gut ausgestatteten C64 spielen durfte, war doch über die Lektüre von BYTE klar erkennbar, welche unglaublichen Dinge man mit dieser wahren Profi-Maschine von Apple erledigen konnte. Nur; so ein Gerät kostete locker nochmals das Doppelte des ohnehin unglaublich teuren 64ers. Unerreichbar.

Apple wurde erstmals für mich „greifbar“ – in dem Sinne, dass meine Finger einen Rechner berühren konnten – als der Macintosh vorgestellt wurde. Details dazu finden Sie in meinem Beitrag über die Steve Jobs Biographie. Doch auch der Mac löste das Problem der Erreichbarkeit nicht – 10.000 Mark waren nochmals gut doppelt so viel wie für den Apple ][.

Meine eigene Apple-Geschichte beginnt dann im Jahr 1988, als ich, Schülerpraktikant in einer Frankfurter Werbeagentur, erstmals an einem Würfelmac eine Präsentation für Kraft Käsesauce bauen durfte. In der gleichen Agentur bekamen die Texter sogar mit Farbmonitoren ausgestattete Macintosh II-Rechner. Welch’ Vergeudung …

Im Jahr 1994 schließlich prüfte ich, ob ich mein Studium abbreche um in der Druckbranche zu arbeiten. In jenem Jahr brachte Apple die PowerPC-Macs heraus, die wesentlich leistungsfähiger und besser zu bedienen waren als vergleichbare Windows-Rechner. Und mit dem Auftreten des FDIV-Bugs hatte ich endgültig keine Lust mehr auf Intel.

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Her mit dem HTML-RIP!

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Rettet Print – entwickelt einen OpenSource HTML-RIP!

Ich habe diesen Blog ins Leben gerufen, weil ich das Gefühl hatte, dass Print im werblichen Umfeld als starr und wenig innovativ wahrgenommen wird. Dem wollte ich entgegenwirken und zeigen, dass diese Sicht falsch ist, dass Print spannend ist; auch und gerade in einer immer stärker auf elektronische Medien ausgerichteten Welt.

Doch heute muss ich feststellen: Print wird in der Bedeutungslosigkeit versinken, weil die herausragenden Unternehmen und Personen in diesem Umfeld darauf beharren, dass Drucken eine Wissenschaft ist; dass, wer drucken will, Dutzende von Voraussetzungen erfüllen muss.

Weder die Unternehmen, die mit ihren Workflowsystemen, ihrer Anwendungssoftware und dem Dongleformat PDF ihr Geld verdienen, noch die Gallionsfiguren des Printumfeldes sind gewillt anzuerkennen, dass die Welt sich weiter dreht, dass Print seine Rolle als Leitmedium in der Publikationsbranche bereits verloren hat. Die Kuh PDF wird gemolken bis sie totgelutscht ist.

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Give us an HTML RIP!

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Save print—develop an OpenSource HTML RIP!

I’ve started this blog because I felt the advertising community looked at print becoming increasingly old-fashioned and lacking innovation. I wanted to counter that view by showing that print is fascinating; especially taking into account that the world around the press is becoming more and more “electronic”.

But today I have to state: Print will become redundant, because key players in print just won’t let go of the attitude that printing is a science. That, if you want to take part in that process, you have to comply to a multitude of requirements.

Neither the companies who benefit from selling software and workflow systems dongled by PDF, nor the key people in the industry seem to be acknowledging that the world has kept turning over the past 20 years, that print already has lost its momentum as the prime publishing platform. The big players milk the cash cow PDF until it’s clinically dead.

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Print-Tektonik

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Was haben Autos und Druckmaschinen gemeinsam?

Ich neige sonst nicht zu solchen Vergleichen; aber im Bereich „Print“ ist es offenbar höchste Zeit, das zu tun. Hintergrund:

Gestern hat pdfxready.ch seinen aktuellen „Leitfaden“ in der Version 2 revidiert bereitgestellt – und dabei den bisher enthaltenen Vorschlagsweg, wie RGB-Daten zur Produktion genutzt werden können, entfernt. Offenbar schämt man sich ein bisschen – erläutert wird das nirgendwo.

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