drupa 2012

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Ich möchte gar nicht viel zur drupa schreiben, denn das dürfte anderswo reichlich und fundiert passieren. Aber ich sollte wohl meine Eindrücke schildern; wo sehe ich die Trends, wo scheiden sich Vergangenheit und Zukunft.

Seit ich mich mit Print beschäftige, nimmt auf dieser Messe die Bedeutung des “Schwermetalls” kontinuierlich ab – und gleichzeitig bekommen Dienstleistung und Software immer mehr Drehmoment. Dieser Trend wird weiterhin anhalten:

Digitalmaschinen mit ihren Fähigkeiten zur totalen Personalisierung werden konventionelle Maschinen in sämtlichen Anwendungen bis zu mittleren 5-stelligen Auflagen ablösen. Denn es ist nicht sinnvoll, klassische Produkte auf ungeeigneten und komplexen Wegen zu erzeugen. Daneben bleiben Nischen für alles Mögliche, klar. Aber nicht für die Masse.

Kleiner Ausblick:

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Krieg der Welten – Finale! – 6/6

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Meine Gesamtplazierung:

  1. InDesign – Die Referenz. Weit verbreitet und dafür zu teuer.
  2. CorelDRAW – Stabil, zuverlässig, kompakt, interessante Features
  3. Scribus – Unglaublich leistungsfähig und recht ausgabesicher; krude zu bedienen, GRATIS
  4. XPress – Hier rächen sich 10 Jahre Entwicklungsstillstand im DTP-Bereich

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Testflyer InDesign – Krieg der Welten – 5/6

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Die Referenz … im Gesamtkontext

Als ich meinen Test startete, dessen Ziel es war zu prüfen, ob Scribus im Alltag produktiv eingesetzt werden kann, hatte ich mich lange nicht mehr mit XPress beschäftigt – und noch viel länger nicht mehr mit CorelDRAW.

Was ich erwartet hatte war, dass XPress heute im klassischen DTP-Umfeld nicht hinter InDesign zurücksteht, CorelDRAW unbrauchbar ist und Scribus nur von spleenigen Geeks eingesetzt werden kann:

Alles falsch.

Am Ende erweist sich, dass InDesign der haushohe Gewinner dieses Vergleichs ist; das aber auf sehr subjektive Weise: Weil es das am besten tut, was täglich von MIR verlangt wird:

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Testflyer CorelDRAW – Krieg der Welten – 4/6

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Schaf im Wolfspelz

Als ich den Test mit CorelDRAW begann, war meine prominenteste Erinnerung, dass CorelDRAW Hilfslinien drehen kann. In vielen Konstellationen, in denen ich aufwändige Diagramme konstruieren musste, habe ich mich geärgert, dass andere Programme so etwas Praktisches nicht konnten.

Ich habe CorelDaw nach dem Wechsel auf den Mac nur noch aus dem Augenwinkel beobachtet; die letzten Mac-Versionen habe ich gestartet, festgestellt, dass sie meinen letztbekannten Versionen 6, 7 und 8 unter Windows entsprechen – und habe es vergessen.

Umso interessanter war es dann, nach vielen Jahren auf die Corel-Homepage zu gehen und die tagesaktuelle X5-Version der Suite herunterzuladen. Als ich dann fertig war mit meinem Testflyer, ihn auch bei der Online-Druckerei beauftragt habe, wollte ich noch schnell eine Preisinfo auf der Corel-Seite einholen. Und was muss ich sehen? Jetzt gibt es die brandneue Version X6 …

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Testflyer XPress – Krieg der Welten – 3/6

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Wenn mehr immer weniger wird

Als ich 1994 in die Printmedien-Branche einstieg, war ich froh, endlich an einem Mac mit XPress sitzen zu dürfen. Denn beides hatte ich mir in Studententagen nicht leisten können; eigentlich sogar: weder den Mac noch XPress. Während ich also strahlend meinen Arbeitsplatz eroberte, sahen meine Chefs das weniger gut gelaunt. Denn sie durften gerade viele tausend Mark in Richtung Quark transportieren, damit aus dem nach ihrer Aussage unbenutzbaren XPress 3.1 ein hoffentlich wieder einsetzbares XPress 3.2 wurde. Hätte es damals bereits eine echte Alternative gegeben, wären sie anlässlich dieser Update-Ausgaben sicherlich auf ein anderes System gewechselt. Aber die einzige Alternative war Pagemaker. Und das war sehr tranig zu bedienen.

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Testflyer Scribus – Krieg der Welten – 2/6

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Lernen, zu lernen

Die Version 1.4 von Scribus ist der eigentliche Auslöser für die ganze Serie von Beiträgen gewesen. Denn ich wollte wissen, ob man in Scribus tatsächlich zum Ziel kommt; also eine druckfähige PDF jenes Flyers erzeugen kann, der einem in InDesign so lockerleicht von der Hand geht.

Ja, es geht. Scribus hat eigentlich in diesem Test nur zwei große Lücken offenbart:

  1. Transparenzen sind nicht wirklich vorhanden. Scribus „kann“ sie einfach (noch) nicht.
  2. Der schnelle Ausdruck auf dem heimischen Tintenstrahler ist ein Alptraum.

Der ganze Rest funktioniert; sogar sehr gut. Nachdem ich nun auch das Druckmuster des Flyers in der Hand halte, muss ich anerkennend sagen, dass insbesondere die RGB- nach CMYK-Umsetzungen von wunderbar hoher und neutraler Qualität sind. Darüberhinaus kann Scribus ein paar Dinge, die es für besondere Nutzerkreise sicherlich äußerst interessant macht.

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Krieg der Welten – 1/6

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Ein Flyer zwischen XPress, InDesign und Scribus und … CorelDraw

Foto aller Flyer-Druckmuster

Bis zu diesem Foto war es ein weiter Weg …

Im Herzen bin ich ein klassischer DTPler, ein „Reinzeichner“, ein Mann von Schusterjunge, Hurenkind und dem schnellen Vektorlogo. Mein Erstkontakt mit DTP fand Mitte/Ende der 1980er Jahre mit der Software „PublishingPartner“ auf dem Amiga statt. Ich bastelte Kassettencover, die ich auf meinem NEC P6 24-Nadeldrucker lautstark in die Welt hämmerte. Meist warf ich ein Schafsfell über den Drucker um den Lärm zu dämmen … aber ich war angefixt.

Looking for an English version of this story? Let me know – and please don’t use Babelfish, Google Translate … they turn the content into a complete mess.

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Steve Jobs – der Anti-Philanthrop

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>> Direkt zum Update vom 22. Februar 2012

Wie ich heute, nach der Lektüre der Biographie von Walter Isaacson weiß, habe ich Steve Jobs ein „Erweckungserlebnis“ zu verdanken. Und zwar eines, das erst Jahre später zum Tragen kommen – dann aber sehr nachhaltig meinen gesamten Lebensweg beeinflussen sollte:

Mitte der 1980er Jahre waren mein Vater und ich begeisterte Benutzer einer für damalige Verhältnisse unfassbar elitären Computerausstattung: ein C64 nebst Diskettenlaufwerk und – Achtung, jetzt kommt’s! – einem Farbmonitor. Das werde ich wohl nie vergessen. Wir hatten einen „Taxan Vision Ex“ – während der Rest der Welt die Bits von Kassettenlaufwerken nuckeln und die Oma vom Fernseher wegschubsen musste, um den 64er dort anzuschließen. Continue reading

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Google Webfonts für Print-Layouts nutzen

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Kürzlich habe ich meine Version von Extensis Suitcase frischgemacht und blieb beim Überfliegen der Release Notes an einer kleinen Info hängen, die außerordentlich intensiv nachwirkte: Da stand – sinngemäß – dass ich nun auch die mittlerweile knapp 700 Google Webfonts in Suitcase Fusion 3 verwalten könnte. Das erstaunte mich …

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Erfahrungsbericht ColorMunki Design von X-Rite

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Kürzlich hat Eizo mich gezwungen, mir über die Kalibrierung meines Monitors Gedanken zu machen. Ich besitze einen Eizo CE240W, den ich mir vor einigen Jahren im Bundle mit einem einfachen Kalibriergerät kaufte, um halbwegs zuverlässig – ohne professionellen Anspruch – auf druckfähige Farben zu schauen.

Da ich hauptsächlich den internen Bildschirm des Laptops nutze, hat der Monitor nur wenige Betriebsstunden und ließ sich – bis zur Einführung von MacOS X.7 – problemlos über die Eizo-Software kalibrieren. Mit X.7 findet Eizo leider, dass mein Monitor zu alt ist; die aktuelle, unter X.7 lauffähige, Version der Software unterstützt meinen Bildschirm nicht mehr. Und die alte kann die Kalibrierung nicht mehr hinterlegen; es kommt zu einer Fehlermeldung.

Also habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Dabei bin ich über die ColorMunkis aus dem Hause X-Rite gestolpert. Für meinen Geschmack (und den aufgerufenen Preis) habe ich etwas zu wenig belastbare Information dazu gefunden. Da mir das Gesamtpaket aber gut gefallen hat, habe ich die Ausgabe trotzdem gewagt. Denn man bekommt einiges geboten: Continue reading

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