Adobe, der überzogene Preis und der neue Melkansatz

Hallo Adobe!

Ihr habt heute bekanntgegeben, dass Mitte Mai eine neue "Zwischenausgabe" der Creative Suite erscheinen wird. Euer — in meinem Erleben — mehr als ärgerliches Upgrademodell wird diesmal immerhin von echtem "Mehrwert" unterfüttert:

So kommt ihr langsam aber sicher voran, den Ausgabekanal "Mobile" umfassender (und hoffentlich auch einfacher bedienbar) in die Applikationen zu übernehmen. Danke.

Das herausragend Neue an der CS5.5 ist aber, dass ihr erstmals ein Mietmodell für die Software anbietet. Infos in deutscher Sprache dazu finden sich nur schwer zugänglich. Doch ich frage mich: Warum macht ihr das?

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Neuerlicher Lapsus im MediaMarkt-Prospekt

Der MediaMarkt scheint sehr bemüht zu sein, mir immer neue Muster für klassische Druckvorstufen-Verfehlungen liefern zu wollen. Dankeschön dafür!

Als Beilage zur heutigen Tageszeitung fand ich einen Mehrseiter, der im schummrigen Frühstückslicht erst einmal nicht weiter auffällig war. Nach einiger Zeit musste ich dann doch etwas genauer hinschauen:

Da hat was mit dem OPI nicht funktioniert: sämtliches Bildmaterial wurde von Grob- und nicht Feindaten gedruckt. Ei, ei, ei …

Ärgerlich, sowas.

Dinge besser machen (3)

Rudolph Zeinhofer hat auf seinem Blog kürzlich die Ergebnisse einer Analyse der Websites von Druckereien in Deutschland und Österreich präsentiert. 

Dieser dankenswert offene Beitrag hat mich inspiriert, den betroffenen Unternehmen einen Weg aus der Agonie aufzuzeigen. Ich möchte das gerne in Form einer "Anleitung zur Selbsthilfe" tun. Dazu stelle ich einige Punkte in den Raum, die jeder Anbieter einer geschäftlich orientierten Homepage einmal abarbeiten sollte:

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Arbeit. Das alte Geber-Nehmer-Problem.

Eine Mitteilung auf print.de hat mich darauf aufmerksam gemacht: ver.di wünscht sich für die Arbeitnehmer in der Druckindustrie 5,5% Aufschlag. Darüber hinaus werden eine Reihe von mehr oder weniger klassischen Forderungen ergänzt; Erhalt der 35-Stunde-Woche; gleicher Lohn für Leiharbeiter etc. 

Mein erster Gedanke war: da haben sich die beiden Richtigen getroffen.

Auf der einen Seite steht ein jammernder BVDM, den ich kürzlich mit einem Kommentar zu seiner Pressemitteilung bedacht habe, in der er ein überaus rückwärtsorientiertes Bild der Welt zeichnete. Jetzt legt also ver.di in gleicher Qualität auf der anderen Seite nach. Nun denn.

In Anbetracht der Tatsache, dass "Print" sich in der Tat dringend und großflächig neu erfinden müsste, wären beide Parteien besser beraten, sich von alten Mustern zu lösen und gemeinsam – die Interessen (!) ihrer jeweiligen Mitglieder vertretend – an zukunftsorientierten und beidseitig motivierenden (!) Modellen zu arbeiten, statt in mir Bilder von haselnusshirnigen Dinosauriern zu wecken, die sich noch über den Globus jagen, während der Meteoritenstaub bereits seit Monaten den Himmel verdunkelt. 

Ist das anstrengend und langweilig.

Wacht auf, Verdammte dieser Erde … 

Lapsus in der „Motor Klassik“

Dieser Tage hat sich die Zeitschrift "Motor Klassik" aus dem Stuttgarter Haus "Motor Presse" eine umfassende Frischzellenkur gegönnt:

Neben einem kompletten Redesign der Zeitschrift kam nun auch noch ein überarbeiteter Internetauftritt dazu. Beides hat mich, als langjähriger Konsument der Motor Klassik, leider nicht überzeugen können. Aber vielleicht werde ich langsam zu alt; steckt mir doch noch das letzte Redesign der Monatsschrift in den Knochen – das ich damals sehr gelungen fand. 

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