Prinect Anwendertage 2011

[ratings] 

Ich hab’s eilig! Ich will direkt zu:

AktuellerStatus von JDF und CIP4
Heidelberg News
Reporting und Analyse
Differenzierung und Marketing
Trends in der Medienaufbereitung
Prinect Business Manager (MIS CERM)
Trends in der IT-Infrastruktur
DeviceLink und Graubalance
Erzeugung von Druck-PDFs
Interaktives Design mit CS 5.5
Fazit

Am 28. und 29. Oktober 2011 fanden in der Print Media Academy in Heidelberg wieder einmal die jährlich von Usern des Vorstufen-Workflows Prinect organisierten Anwendertage statt. Ich besuche die Anwendertage seit einigen Jahren – zunächst, weil ich selbst dem System beruflich nahestand. Heute schätze ich die stets weiter perfektionierte Organisation, die sich insbesondere in immer präziser positionierten Anwendungs- und Zukunftsthematiken spiegelt. Die Heidelberger Druckmaschinen AG liefert den Rahmen dazu – zuletzt war die Stimmung dabei meist etwas gedeckt. Doch diesmal war ich sehr angetan von einem unterschwelligen „jetzt geht’s los“-Gefühl, das ich in der PMA zu verspüren meinte.

„Prinect Anwendertage 2011“ weiterlesen

Share

Heidelberg erwacht aus dem Dornröschenschlaf

[ratings]

Leider bin ich nur zufällig darüber gestolpert – eine deutlich wahrnehmbare offizielle Information von Heidelberg wäre wünschenswert gewesen:

In verschiedenen Tweets von US-Anwendern wurde vergangene Woche auf eine Pressemitteilung von Pageflex in den USA gelinkt, die endlich einmal ein so gewaltiges Potential birgt, dass die Heidelberger sich vielleicht doch noch am eigenen Schopf aus dem sprichwörtlichen Sumpf ziehen könnten, in dem sie derzeit bis zur „Oberkante Unterlippe“ stecken:

Heidelberg hat die Web-to-Print Lösung von Pageflex für den weltweiten OEM-Einsatz lizensiert und will das System als Modul in seinen Prinect-Workflow integrieren.

„Heidelberg erwacht aus dem Dornröschenschlaf“ weiterlesen

Share

Welche Schrift soll ich aktivieren?

Weil ich gerade mal wieder über die Problematik stolpere: in einer klassischen Druckvorstufe liegen zur Bearbeitung von Kundendaten oft sehr viele Schriften vor. Doch welche davon wählen, um die Ausgabe anzustoßen?

Ich habe eine Reihenfolge, an der ich mich orientiere, wenn sehr viele gleichartige Schriften im Zugriff sind:

  1. OpenType (PS-based)
  2. OpenType (TrueType-based)
  3. Type 1 (Postscript)
  4. TrueType

Es hängt natürlich noch von weiteren Faktoren ab, welche Schriften schließlich genutzt werden sollten (Sprachen, Sonderzeichen, Einschränkungen in der Workflow-internen Weiterverarbeitung). Da offene Daten aber gerne mal viele Jahre „liegen“, bevorzuge ich es, den jeweils aktuellen Stand der Technik in meinen Dokumenten zu nutzen und dann zu sichern. Die anschließende Kontrolle aller Textläufe ist ohnehin unumgänglich.

Meist scheuen sich die Operatoren, andere als die „Kundenschriften“ einzusetzen. Interessanterweise auch dann, wenn die erkennbarerweise keinen blassen Schimmer hatten, was sie da tun und ein wüstes und gefährliches Sammelsurium von unterschiedlichsten Fonts in einem Dokument hinterlassen haben.

Darum merke: lieber Schriften in einem Dokument auf aktuellem Niveau konsolidieren, als in Zukunft vor einem unlösbaren Problem zu stehen. Beraten Sie Ihre Kunden!

Share

Adobe, der überzogene Preis und der neue Melkansatz

Hallo Adobe!

Ihr habt heute bekanntgegeben, dass Mitte Mai eine neue "Zwischenausgabe" der Creative Suite erscheinen wird. Euer — in meinem Erleben — mehr als ärgerliches Upgrademodell wird diesmal immerhin von echtem "Mehrwert" unterfüttert:

So kommt ihr langsam aber sicher voran, den Ausgabekanal "Mobile" umfassender (und hoffentlich auch einfacher bedienbar) in die Applikationen zu übernehmen. Danke.

Das herausragend Neue an der CS5.5 ist aber, dass ihr erstmals ein Mietmodell für die Software anbietet. Infos in deutscher Sprache dazu finden sich nur schwer zugänglich. Doch ich frage mich: Warum macht ihr das?

„Adobe, der überzogene Preis und der neue Melkansatz“ weiterlesen

Share

Druckindustrie = Jammertal?
Ein Kommentar zur Pressemeldung des bvdm vom 19.01.2011

Aktuell hat der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) der Welt eine Pressemitteilung geschenkt, die ich wegen ihres leidenden und rückwärtsgewandten Grundtenors an dieser Stelle kommentieren muss (sonst leide ich).

Ich kann die Motivation des bvdm verstehen, die üblichen Duftmarken im Vorfeld von Tarifverhandlungen abzusetzen. Doch nachdem ich das nun seit einigen Jahren verfolge, ermüden mich die begleitenden Aussagen zunehmend. 

„Druckindustrie = Jammertal?
Ein Kommentar zur Pressemeldung des bvdm vom 19.01.2011″
weiterlesen

Share

Farbumfang des eigenen Bildschirms beurteilen

Kürzlich bin ich in der aktuellen Ausgabe der „Publishing Praxis“ (9/10-2010; zu beziehen über print.de) auf einen Infokasten (Seite 23) gestoßen, in dem etwas außerordentlich Wertvolles steckte:

Auf der Seite colormanagement.org von Herrn Koch (basICColor GmbH) findet sich ein „verstecktes“ Testbild, das überaus anschaulich illustriert, ob man an seinem Rechner farbkritische Bildbearbeitung durchführen sollte – oder besser nicht.

„Farbumfang des eigenen Bildschirms beurteilen“ weiterlesen

Share