Farbumfang des eigenen Bildschirms beurteilen

Kürzlich bin ich in der aktuellen Ausgabe der „Publishing Praxis“ (9/10-2010; zu beziehen über print.de) auf einen Infokasten (Seite 23) gestoßen, in dem etwas außerordentlich Wertvolles steckte:

Auf der Seite colormanagement.org von Herrn Koch (basICColor GmbH) findet sich ein „verstecktes“ Testbild, das überaus anschaulich illustriert, ob man an seinem Rechner farbkritische Bildbearbeitung durchführen sollte – oder besser nicht.

Das Bild befindet sich im Download-Bereich und ist leider nicht über die Webseite verlinkt. Dieses Testbild hat es wahrlich in sich!

Neben dem Bild selbst findet sich im ZIP-Archiv noch eine Information, wie mit dem Testbild umzugehen ist. Damit Sie eine Vorstellung bekommen, inwiefern der unzureichende Farbumfang des Displays durch dieses Testbild sichtbar gemacht wird, hier eine Referenz, wie es auf einem guten Bildschirm korrekt dargestellt werden müsste:

Testbild von colormanagement.org zur Beurteilung des Gamut-Umfangs von Displays
Klicken zum Download des Gamut-Testbildes von colormanagement.org

In dieses Standardbild des BVDM wurden bewusst Bildfehler (hier sichtbar als vertikale Verläufe) eingefügt. Diese Fehler sind auf einfachen sRGB-Displays nicht sichtbar, werden im Druck aber umgesetzt. Damit ist klar, dass eine professionelle Bildbearbeitung auf dem betreffenden Bildschirm nicht möglich ist.

Kurz: wenn Sie in Ihrer Bildbearbeitung bei diesem Testbild keine Streifen sehen, sollten Sie dringend in Erwägung ziehen, einen neuen Monitor zu kaufen.

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