Google Webfonts für Print-Layouts nutzen

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Kürzlich habe ich meine Version von Extensis Suitcase frischgemacht und blieb beim Überfliegen der Release Notes an einer kleinen Info hängen, die außerordentlich intensiv nachwirkte: Da stand – sinngemäß – dass ich nun auch die mittlerweile knapp 700 Google Webfonts in Suitcase Fusion 3 verwalten könnte. Das erstaunte mich …

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Welche Schrift soll ich aktivieren?

Weil ich gerade mal wieder über die Problematik stolpere: in einer klassischen Druckvorstufe liegen zur Bearbeitung von Kundendaten oft sehr viele Schriften vor. Doch welche davon wählen, um die Ausgabe anzustoßen?

Ich habe eine Reihenfolge, an der ich mich orientiere, wenn sehr viele gleichartige Schriften im Zugriff sind:

  1. OpenType (PS-based)
  2. OpenType (TrueType-based)
  3. Type 1 (Postscript)
  4. TrueType

Es hängt natürlich noch von weiteren Faktoren ab, welche Schriften schließlich genutzt werden sollten (Sprachen, Sonderzeichen, Einschränkungen in der Workflow-internen Weiterverarbeitung). Da offene Daten aber gerne mal viele Jahre „liegen“, bevorzuge ich es, den jeweils aktuellen Stand der Technik in meinen Dokumenten zu nutzen und dann zu sichern. Die anschließende Kontrolle aller Textläufe ist ohnehin unumgänglich.

Meist scheuen sich die Operatoren, andere als die „Kundenschriften“ einzusetzen. Interessanterweise auch dann, wenn die erkennbarerweise keinen blassen Schimmer hatten, was sie da tun und ein wüstes und gefährliches Sammelsurium von unterschiedlichsten Fonts in einem Dokument hinterlassen haben.

Darum merke: lieber Schriften in einem Dokument auf aktuellem Niveau konsolidieren, als in Zukunft vor einem unlösbaren Problem zu stehen. Beraten Sie Ihre Kunden!