Quark XPress 10 – der Cloud-Killer?

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Jahrelang haben wir uns über Quark geärgert

Ich fing ca. 1994 intensiv an, mich über XPress zu ärgern. In jenem Jahr verbrachte ich einige Wochen in der Druckvorstufe von Werbedruck Petzold und überlegte mir, ob ich vielleicht mein geisteswissenschaftliches Studium für ein Leben in der Nähe bollernder Offsetmaschinen drangeben sollte – während ich zusah, wie ein nicht mehr ganz taufrischer Mitarbeiter an einer nicht mehr ganz taufrischen Lichtsatzapparatur in Sekundenschnelle umfangreiche Datentabellen für Kfz-Broschüren absetzte. Meine Aufgabe hingegen war es, die „hübschen“ Seiten des Kfz-Produktes in XPress 3.1 anzulegen. Meine Herren, hatte diese Software viele Bugs. Das wusste Quark – und XPress 3.2 war bereits verfügbar. Aber es war ein kostenpflichtiges Upgrade. Und es war TEUER. Ich entschied mich trotz XPress 3.1 für einen Wechsel zur Schwarzen Kunst hin und nahm die Arbeit an einem Rechner mit XPress 3.31 auf. Das war auch noch buggy – aber via Zweikanal-ISDN-Zugriff auf CompuServe in den USA konnte man einen kostenfreien (!) Updater auf 3.32 ziehen – und damit lief es endlich ordentlich. „Quark XPress 10 – der Cloud-Killer?“ weiterlesen

Sonderfarben und Farbmanagement

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Dieser Artikel ist in der Print-Ausgabe 4/2013 des österreichischen 4C-Magazins erschienen

Sonderfarben und Farbmanagement

Der Designer liebt seinen Pantone-Fächer. Und der Drucker verzweifelt über dieser Farbangabe: Wieder ein anderes Material! So wird aus dem satten Fächer-Pantone 382 für das Briefpapier auf der Broschüre ein liebliches Lindgrün. Der Endkunde kocht vor Zorn und erklärt alle Beteiligten zu Dilettanten, die nicht mal ein „einfaches Grün“ aufs Papier bekommen.

Wie kann man diesen Kunden einfangen und glücklich machen?

Außerhalb des Druckereigebäudes ist leider nur wenigen Menschen bewusst, dass die Angabe „Pantone 382“ nicht viel präziser ist als „Grün“. Der Vergleich mit der Aquarellfarbe aus dem Bastelbedarf liegt auf der Hand. Nur dort erwartet kein Käufer, dass die Farbe am Ende auf Holz, Metall und Zeichenpapier identisch aussieht. Doch über die Fächer – und die in allen Programmen nutzbaren Paletten – wirkt die Pantone-Welt auf den Kunden so, als hätte er es mit einem professionellen, druckorientierten Farbsystem zu tun. Die meisten Designer wissen nicht, dass Pantone sich selbst als „Trendfarben-Lieferant“ betrachtet – und das ist leider genau das Gegenteil von dem, was wir im Drucksaal brauchen. „Sonderfarben und Farbmanagement“ weiterlesen

Scribus sucht .IDML-Dateien

Scribus hat Appetit auf .IDML

Die kommende Version 1.5 von Scribus wird einen Importfilter für InDesign- und InCopy-Dateien bekommen.

Da die Entwickler derzeit an dieser Importfunktionalität arbeiten, freuen sie sich über Testdaten, mit denen sie die neue Funktion überprüfen und feintunen können.

Aus diesem Grund gebe ich den Aufruf gerne weiter, über den Bugtracker von Scribus entsprechende Testdaten an die Entwickler zu übermitteln. Unter der Adresse

http://bugs.scribus.net/view.php?id=11312

können – nach einer schnellen Registrierung im Bugtracker von Scribus – beliebige InDesign- und InCopy-Files im Format IDML hochgeladen werden. Idealerweise mit den dazugehörigen Verknüpfungen und einer begleitenden Ansichts-PDF, wie das Dokument aussehen soll, wenn es korrekt umgesetzt ist.

Selbstverständlich werden die bereitgestellten Daten nicht weitergegeben oder öffentlich gemacht.

Auf Wunsch können Sie Dateien auch vertraulich bereitstellen, indem Sie für den Upload nicht obigen Link verwenden, sondern ein neues, privates Ticket im Bugtracker anlegen. Dann sehen nur die Entwickler Ihre Dateien und Sie können vollkommen „unsichtbar“ Testdateien anliefern.

Ergänzend wird Scribus künftig auch über einen Importfilter für Microsoft Publisher Dateien und für .XTG-Dateien verfügen – auch dafür können Sie über den Bugtracker Dateien anliefern:

Publisher: http://bugs.scribus.net/view.php?id=11507

XTG: http://bugs.scribus.net/view.php?id=11311

Bitte beachten Sie, dass Ihre Uploads in den Bugtracker maximal 4 MB groß sein dürfen. Größere Dateien können Sie als segmentiertes ZIP o.ä. bereitstellen.

Tutorial: Briefbogen von InDesign nach Word überführen

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Designer von Geschäftsausstattungen hören oft: „Ich brauche den Briefbogen aber in Word!“ – und unmittelbar verdüstert sich die Miene des Kreativen und wilde Stürme, in denen viel „Aaargh!“, „Stöhn“ und vor allem „NEEEEEIIIIINNN“ vorkommen, setzen im Hirn des Gestalters ein.

Dafür gibt es aber gar keinen Grund.

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PDFXready legt „all inclusive“-Lösung für die Praxis vor

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Es ist ein Werk von bewundernswerter Breite und Tiefe, zugleich maximal komprimiert, was die Verantwortlichen bei pdfx-ready.ch da abgeliefert haben. Ein wahres Standardwerk, das – erfolgreich – versucht, alle Fragen zu beantworten ohne vor dem Praxiseinsatz zu kneifen. Man spürt beim Lesen jeder Zeile, wie intensiv daran gearbeitet und diskutiert wurde. Man fühlt, wie intensiv die Entscheidungen vorbereitet wurden, die die Macher treffen mussten. Das Ergebnis ist ein lebensnaher Leitfaden für Menschen, die PDFs für Druckprozesse erzeugen müssen. Was da drin steht, funktioniert – weil es von vorne nach hinten durchdacht und erprobt wurde. Dabei wird jeder Teilaspekt der Layout-Erzeugung beleuchtet und unterstützt.

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