Die Mac-Inspektion

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Es war einmal ein Betriebssystem, das war so einfach aufgebaut – man konnte es entweder benutzen – oder man hatte es kaputtgemacht. Hatte man es kaputtgemacht, war das nicht so schlimm. Man kopierte seine Nutzdaten auf ein frisches System um und arbeitete weiter. Dieses Betriebssystem hieß MacOS. Seine Benutzer lachten lange, ausdauernd und herzlich über die Erlebnisse von Anwendern eines anderen Betriebssystems namens DOS mit seiner händisch nachzuladenden Benutzeroberflächenanwendung „Norton Commander“ … äh … nein: „Windows“.

Dann drehte sich die Erde wild durch das Weltall, viele Wasser flossen Flüsse hinab – und die Anwender von Windows waren erprobt in der Wartung ihres Computers. Doch die Anwender von macOSX lachten gar nicht mehr – denn immer öfter waren nun ihre Systeme kaputt. „Ich hab‘ doch gar nichts gemacht!“ entfleuchte ihren Mündern – was Windowsmenschen schmunzeln ließ. Doch hatten die Macianer keine blasse Ahnung, was sie tun könnten, um ihren Rechner wieder fit zu machen. Denn früher lief das Ding doch einfach – und man konnte problemlos arbeiten.

Heute sind beide Betriebssystem um ein Vielfaches komplexer als zur geschilderten, lange zurückliegenden, Zeit. Das hat viele Vorteile und Auswirkungen – um die es in diesem Artikel aber nicht geht. Dieser Beitrag soll aufzeigen, wie man mit übersichtlichem Aufwand seinen Mac prüfen und sinnvolle Wartungen durchführen kann. Wobei ich allerdings stillschweigend davon ausgehe, dass der geneigte Leser Besitzer des Gerätes ist und über vollen administrativen Zugriff auf den Rechner verfügt. Wenn das nicht der Fall ist: Wenden Sie sich bitte an „Ihren“ Support und fassen Sie nichts an.

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