Ich Du Er Sie Es Wir Ihr Sie Automatisieren

Ende 2016 hatte ich das Vergnügen, gemeinsam mit Gregor Fellenz, dem Autoren des Buches „InDesign automatisieren“, ein nicht ganz triviales Projekt einer Preislistenautomatisierung umsetzen zu dürfen.

Am Ende wurden etwas über 20 Preislistentypen auf Basis von drei Musterseitentypen viersprachig auf Basis strukturell identischer Datenabzüge aus Microsoft Dynamics erzeugt und in InDesign mit statischen Inhalten zu Buchdokumenten zusammengeführt, um sie von dort für Print und Web ausleiten zu können. Dabei wurden auch Symbolschriften eingesetzt, die eigens für diesen Zweck in Fontographer geschaffen wurden.

Weil diese Zusammenarbeit äußerst effektiv und das Ergebnis so erstaunlich fehlerfrei war, fragte ich Gregor, ob er sich vorstellen könnte, auf unseren Blogs jeweils aus unserer Perspektive die gleichen Fragen zu beantworten: In der Hoffnung, darüber unseren Lesern einen Eindruck davon zu vermitteln, wie man in die Lage kommt, solche Projekte innerhalb eines definierten Timings und mit definiertem Budget erfolgreich umsetzen zu können.

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RGB im PDF

Dieser Artikel ist in der Print-Ausgabe des österreichischen 4C-Magazins erschienen

Update am 03. Juli 2015 nach dem Hinweis von Herrn Jaeggi: 
Link auf RGB-Downloadseite bei pdfx-ready.ch gesetzt.

Endlich: Das PDFXready-Exportsetting für RGB-Inhalte

Als man noch darauf achtete, stets einige Groschen in der Hosentasche zu haben, um unterwegs jederzeit die kleinen Häuschen mit den klobigen Münzfernsprechern darin benutzen zu können, da war das mit der Druckvorstufe noch ein recht übersichtliches Thema: Wer bunt drucken wollte, brauchte vier Filme. Text ist schwarz und hält sich möglichst von Bildern fern.

Dann kamen die Computer; die Prinzipien blieben die gleichen. Doch dann dachte sich Adobe aus, dass man die aus der Bildbearbeitung bekannten Transparenzeffekte auch für die Gestaltung von Layouts verwenden könnte. Und an diesem Punkt brach die alte Kultur. Warum? Weil ein Layout mit Transparenzen für eine sichere Druckproduktion nur dann korrekt umgesetzt werden kann, wenn der farbliche Status aller Objekte bekannt und ihr gewünschtes Ausgabeverhalten eindeutig definiert ist. Das war zuvor nichts, was ein Layouter wissen musste. Und der Layouter konnte bis dahin auch nicht erzwingen, dass der Produzent einen bestimmten Weg in seinem Produktionsablauf einschlagen musste. Das sollte sich nun ändern.

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Quark XPress 10 – der Cloud-Killer?

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Jahrelang haben wir uns über Quark geärgert

Ich fing ca. 1994 intensiv an, mich über XPress zu ärgern. In jenem Jahr verbrachte ich einige Wochen in der Druckvorstufe von Werbedruck Petzold und überlegte mir, ob ich vielleicht mein geisteswissenschaftliches Studium für ein Leben in der Nähe bollernder Offsetmaschinen drangeben sollte – während ich zusah, wie ein nicht mehr ganz taufrischer Mitarbeiter an einer nicht mehr ganz taufrischen Lichtsatzapparatur in Sekundenschnelle umfangreiche Datentabellen für Kfz-Broschüren absetzte. Meine Aufgabe hingegen war es, die „hübschen“ Seiten des Kfz-Produktes in XPress 3.1 anzulegen. Meine Herren, hatte diese Software viele Bugs. Das wusste Quark – und XPress 3.2 war bereits verfügbar. Aber es war ein kostenpflichtiges Upgrade. Und es war TEUER. Ich entschied mich trotz XPress 3.1 für einen Wechsel zur Schwarzen Kunst hin und nahm die Arbeit an einem Rechner mit XPress 3.31 auf. Das war auch noch buggy – aber via Zweikanal-ISDN-Zugriff auf CompuServe in den USA konnte man einen kostenfreien (!) Updater auf 3.32 ziehen – und damit lief es endlich ordentlich. „Quark XPress 10 – der Cloud-Killer?“ weiterlesen

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Messen, steuern, regeln … Pantone+

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Soviel vorab: Pantone ist auf einem guten, interessanten Weg und versucht, das in der Vergangenheit angerichtete Chaos ein wenig zu bereinigen – verstärkt es aber leider auf organisatorischer Ebene wieder.

Wenn Sie einschätzen möchten, ob Sie das hier alles lesen müssen, können Sie auch schnell zu den Bulletpoints am Ende springen: Was bleibt zu tun?

Gehen wir ins Detail:

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Testflyer InDesign – Krieg der Welten – 5/6

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Die Referenz … im Gesamtkontext

Als ich meinen Test startete, dessen Ziel es war zu prüfen, ob Scribus im Alltag produktiv eingesetzt werden kann, hatte ich mich lange nicht mehr mit XPress beschäftigt – und noch viel länger nicht mehr mit CorelDRAW.

Was ich erwartet hatte war, dass XPress heute im klassischen DTP-Umfeld nicht hinter InDesign zurücksteht, CorelDRAW unbrauchbar ist und Scribus nur von spleenigen Geeks eingesetzt werden kann:

Alles falsch.

Am Ende erweist sich, dass InDesign der haushohe Gewinner dieses Vergleichs ist; das aber auf sehr subjektive Weise: Weil es das am besten tut, was täglich von MIR verlangt wird:

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Krieg der Welten – 1/6

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Ein Flyer zwischen XPress, InDesign und Scribus und … CorelDraw

Foto aller Flyer-Druckmuster
Bis zu diesem Foto war es ein weiter Weg …

Im Herzen bin ich ein klassischer DTPler, ein „Reinzeichner“, ein Mann von Schusterjunge, Hurenkind und dem schnellen Vektorlogo. Mein Erstkontakt mit DTP fand Mitte/Ende der 1980er Jahre mit der Software „PublishingPartner“ auf dem Amiga statt. Ich bastelte Kassettencover, die ich auf meinem NEC P6 24-Nadeldrucker lautstark in die Welt hämmerte. Meist warf ich ein Schafsfell über den Drucker um den Lärm zu dämmen … aber ich war angefixt.

Looking for an English version of this story? Let me know – and please don’t use Babelfish, Google Translate … they turn the content into a complete mess.

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