Projekt „Hackintosh“

Im Juli 2016 war es soweit: mein Ärger über die merkwürdige Hardwarepolitik von Apple war so groß, dass ich mal ausprobieren wollte, ob man mit einem aktuellen Hackintosh zuverlässig in CreativeCloud arbeiten kann. Es wurde ein laaaanger Weg …

Dies ist Teil 1 von geplanten drei Teilen. Im ersten Teil spreche ich über die Hardware-Auswahl und den Zusammenbau. In Teil 2 soll es um die Einrichtung des Systems gehen. Mit Teil 3, der sich damit beschäftigen soll, ob man im Umgang schlimmere Merkwürdigkeiten als mit Apple-Hardware erlebt, wird die Reihe dann eines Tages beschlossen.

Komponentenbingo

Nach wochenlanger Recherche fiel meine Wahl auf Komponenten, die sich bei Vorgängerprojekten anderer als unauffällig oder zumindest flexibel einzurichten erwiesen haben. Im zweiten Schritt glich ich die Empfehlungslisten der jeweiligen Hardware-Lieferanten mit den Kompatibilitätspräferenzen der Hackintosher ab. Ich wollte ein System auf aktueller Hardwarebasis bauen, das den besten Kompromiss aus finanziellem Einsatz und zu erwartender, zuverlässiger Leistung liefert. Im Notfall, so der Plan, würde das Gerät als Ersatz für einen älteren RIP-Rechner oder als Office-Bitch für Windows-basierte Aufträge enden.

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Farbmanagement 2020

Seit einigen Jahren geht die Schere zwischen Anspruch und Wirklichkeit in Bezug auf das Thema Farbmanagement immer weiter auseinander. Das Kernproblem scheint zu sein, dass auf der Industrie- und Anbieterseite davon ausgegangen wird, dass Datenlieferanten freudestrahlend sauber farbgemanagete Produktionsdaten zur Verfügung stellen. Die Erzeugerseite wiederum betrachtet Farbmanagement als „Hochtechnologie“– womit sich ein Grafiker/Umsetzer demnach nicht ernstlich auseinandersetzen muss; schließlich sorgt am Ende der Produzent für die optimale Produktion. Schleichend entwickelt sich eine Situation, bei der die sich die wechselseitige Blauäugigkeit zu einem echten Problem auswächst.

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Welcome to Adobe PhotoBloat

Manchmal fallen einem Probleme vor die Füße, die braucht man so sehr wie ein Loch im Schädel. Eins davon sind PDF-Dateien, die partout nicht kleiner als „abnormalstens RIESENGROSS“ zu bekommen sind. Dann fummelt man stundenlang herum – und wenn man Glück hat, werden sie endlich ein bisschen kleiner. Man kann dem Kunden sagen: „Wir haben alles versucht – aber kleiner kriegen wir die wirklich nicht. Keine Chance.“

Neulich war es wieder soweit. In der allergrößten Hochphase war es schlichtweg unmöglich, PDF-Dateien, die aus InDesign erzeugt wurden, so kompakt zu bekommen, dass sie gemailt werden konnten.

Aber warum eigentlich?

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Fotobücher von Profis für Profis

Ich traue mich gar nicht, darüber nachzudenken, wie lange ich schon auf der Suche nach einem gescheiten Fotobuch-Anbieter bin. Es muss fast so lange sein, wie ich Digitalfotos mache.

Im Jahre des Herrn 2008 war ich mal kurz zufrieden und glücklich – mit Blurb: http://www.blurb.com Dieser Anbieter war damals außerordentlich teuer – aber er lieferte auch außerordentlich gute Qualität. Denn ich bekam:

  • konfigurierbares, hochwertiges Material im Inhalt
  • wählbares Vor- und Nachsatzmaterial
  • verschiedene Umschlagvarianten / Schutzeinband
  • Druck auf offenkundig gut gewarteten HP Indigos
  • zügige Lieferung
  • Datenaufbereitung möglichst per InDesign-Template
  • ordentliches Farbmanagement
  • Anlieferung der Daten per zertifizierter PDF

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RGB im PDF

Dieser Artikel ist in der Print-Ausgabe des österreichischen 4C-Magazins erschienen

Update am 03. Juli 2015 nach dem Hinweis von Herrn Jaeggi: 
Link auf RGB-Downloadseite bei pdfx-ready.ch gesetzt.

Endlich: Das PDFXready-Exportsetting für RGB-Inhalte

Als man noch darauf achtete, stets einige Groschen in der Hosentasche zu haben, um unterwegs jederzeit die kleinen Häuschen mit den klobigen Münzfernsprechern darin benutzen zu können, da war das mit der Druckvorstufe noch ein recht übersichtliches Thema: Wer bunt drucken wollte, brauchte vier Filme. Text ist schwarz und hält sich möglichst von Bildern fern.

Dann kamen die Computer; die Prinzipien blieben die gleichen. Doch dann dachte sich Adobe aus, dass man die aus der Bildbearbeitung bekannten Transparenzeffekte auch für die Gestaltung von Layouts verwenden könnte. Und an diesem Punkt brach die alte Kultur. Warum? Weil ein Layout mit Transparenzen für eine sichere Druckproduktion nur dann korrekt umgesetzt werden kann, wenn der farbliche Status aller Objekte bekannt und ihr gewünschtes Ausgabeverhalten eindeutig definiert ist. Das war zuvor nichts, was ein Layouter wissen musste. Und der Layouter konnte bis dahin auch nicht erzwingen, dass der Produzent einen bestimmten Weg in seinem Produktionsablauf einschlagen musste. Das sollte sich nun ändern.

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Automatisiert von HTML zu PDF

Dieser Artikel ist in der Print-Ausgabe des österreichischen 4C-Magazins erschienen

pdfChip

Callas hat etwas entwickelt, das man sich als Betreiber eines Medienhauses genauer anschauen sollte: ein Tool namens pdfChip. Den tieferen Sinn dieser Namensgebung muss man nicht unbedingt ergründen. Was das Tool macht, ist für alle Unternehmen interessant, die Content für eine Website aufbereiten – und den identischen Content möglichst auch auf Papier drucken möchten.

Bei pdfChip handelt es sich nicht um eine Desktop-Anwendung mit einer Bedienoberfläche. Es ist eine Kommandozeilen-Lösung, die von anderen Systemen aus angesprochen werden kann. Das können beispielsweise Workflow-, CRM-, Content-Management-Systeme – oder eine Kombinationen davon – sein.

Ein HTML-PDF-Konvertierer?

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CorelDRAW!

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Der einfachste Weg, bei Personen, die in der Druckvorstufe arbeiten, ein sogenanntes „Zitronengesicht“ auszulösen, ist die Nennung von CorelDraw. Doch die Frage ist: Ist diese reflexartige Ablehnung eigentlich noch zeitgemäß?

Man muss wissen, dass die erste Marktversion von CorelDraw bereits im Jahr 1989 für Windows 3.0 erschien. Damals waren die Aufgaben und Werkzeuge der Druckvorstufe komplett anders beschaffen als es heute der Fall ist. Während Quark und Adobe heute auf der Suche nach Nischen sind und versuchen, sich auf diversen Nebenschauplätze zu profilieren, verfolgt Corel im Kern einen ziemlich stringenten Weg: Man möchte ein gut funktionierendes Tool für Gestalter, die großen Wert auf die Arbeit mit Vektoren legen, abliefern. Und das schafft Corel mit Draw in der aktuellen Version X7 ganz ausgezeichnet.

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Altona Test Suite 2.0

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Jeder in der Printbranche kennt sie; zumindest dem Namen nach. Und kürzlich wurde sie aktualisiert – die Altona Test Suite. Aber weshalb ist sie eigentlich in aller Munde? Und warum ist sie so wichtig?

Hält man das Paket in Händen, verfügt man über eine umfassende und allgemein anerkannte Referenz dafür, was Print heute im Umgang mit Farbe, Transparenzen im Hinblick auf zuverlässige Ausgabewege kann. Die „Altona“ liefert einen Fixpunkt, an dem man seine Arbeit und seine Ergebnisse messen kann; sie ist ein echter Fels in der Brandung – besonders in bewegten Zeiten.

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Creative Cloud im Praxis-Check

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Viele Bestandskunden von Adobe haben bisher nur wenige Gründe gefunden, auf die Creative Cloud „upzugraden“. Im Januar hat das Unternehmen nun einen neuen Versuch gestartet, gerade die bisher in kritischer Zurückhaltung verbleibenden Bestandskunden dazu zu bewegen, nun endlich in die Cloud zu wechseln – mit einem pressewirksam angekündigten tiefgreifenden Upgrade der „Print“-Applikationen Photoshop, Illustrator und InDesign. Lohnt sich also endlich der Umstieg?

Aus der Sicht der Print-Bestandskunden von Adobe gab es bisher kaum einen Anreiz, in das Cloud-Modell zu wechseln. Und wer weiß, wie wichtig in diesem Umfeld stabile Workflows sind, wird sehr kritisch auf die sich stetig verkürzenden Upgrade-Intervalle reagieren, die Adobe seinen Kunden nun schon seit vielen Jahren aufzwingt. Und auch in dieser Runde hat sich, aus Sicht des Print-Anwenders, wenig getan, was das Aufsteigen in die Wolken mit Freuden rechtfertigt.

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Scribus – a viable dtp tool?

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Learning to learn again

The release of version 1.4 of Scribus was the trigger for an entire series of blog posts („Krieg der Welten — War of the worlds“), because I wanted to know if I’d be able to create a printed version of a flyer that I can easily set up from scratch in InDesign within about an hour or two.

And yes, it is very much possible to go to press with Scribus. My test showed only two major shortcomings during testing:

  1. There are no true transparencies.
  2. I can’t get a quick print on my home inkjet printer.

All  other stuff works; pretty well, actually. After holding the printed flyer in my hands I even have to conclude that RGB to CMYK transformations are very nice and neutral. And on top of that Scribus can do some things that make it a very interesting tool for some special use cases.

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