Creative Cloud im Praxis-Check

[ratings]

 

Dieser Artikel ist in der Print-Ausgabe des österreichischen 4C-Magazins erschienen

Viele Bestandskunden von Adobe haben bisher nur wenige Gründe gefunden, auf die Creative Cloud „upzugraden“. Im Januar hat das Unternehmen nun einen neuen Versuch gestartet, gerade die bisher in kritischer Zurückhaltung verbleibenden Bestandskunden dazu zu bewegen, nun endlich in die Cloud zu wechseln – mit einem pressewirksam angekündigten tiefgreifenden Upgrade der „Print“-Applikationen Photoshop, Illustrator und InDesign. Lohnt sich also endlich der Umstieg?

Aus der Sicht der Print-Bestandskunden von Adobe gab es bisher kaum einen Anreiz, in das Cloud-Modell zu wechseln. Und wer weiß, wie wichtig in diesem Umfeld stabile Workflows sind, wird sehr kritisch auf die sich stetig verkürzenden Upgrade-Intervalle reagieren, die Adobe seinen Kunden nun schon seit vielen Jahren aufzwingt. Und auch in dieser Runde hat sich, aus Sicht des Print-Anwenders, wenig getan, was das Aufsteigen in die Wolken mit Freuden rechtfertigt.

„Creative Cloud im Praxis-Check“ weiterlesen

Share

Datenarchäologie

Vermutlich haben auch Sie Dateien herumliegen, die Sie gerne in die Neuzeit überführt hätten, solange es noch ging. Aber nun sind die Wege abgeschnitten. Was tun?

Tipp: Schauen Sie sich mal meinen Konvertierdienst an. 🙂

Share

Quark XPress 10 – der Cloud-Killer?

[ratings]

Jahrelang haben wir uns über Quark geärgert

Ich fing ca. 1994 intensiv an, mich über XPress zu ärgern. In jenem Jahr verbrachte ich einige Wochen in der Druckvorstufe von Werbedruck Petzold und überlegte mir, ob ich vielleicht mein geisteswissenschaftliches Studium für ein Leben in der Nähe bollernder Offsetmaschinen drangeben sollte – während ich zusah, wie ein nicht mehr ganz taufrischer Mitarbeiter an einer nicht mehr ganz taufrischen Lichtsatzapparatur in Sekundenschnelle umfangreiche Datentabellen für Kfz-Broschüren absetzte. Meine Aufgabe hingegen war es, die „hübschen“ Seiten des Kfz-Produktes in XPress 3.1 anzulegen. Meine Herren, hatte diese Software viele Bugs. Das wusste Quark – und XPress 3.2 war bereits verfügbar. Aber es war ein kostenpflichtiges Upgrade. Und es war TEUER. Ich entschied mich trotz XPress 3.1 für einen Wechsel zur Schwarzen Kunst hin und nahm die Arbeit an einem Rechner mit XPress 3.31 auf. Das war auch noch buggy – aber via Zweikanal-ISDN-Zugriff auf CompuServe in den USA konnte man einen kostenfreien (!) Updater auf 3.32 ziehen – und damit lief es endlich ordentlich. „Quark XPress 10 – der Cloud-Killer?“ weiterlesen

Share

Adobe Creative Cloud – auf Wolken gebettet?

[ratings]

 

Dieser Artikel ist in der Print-Ausgabe 3/2013 des österreichischen 4C-Magazins erschienen

Interessant ist die CREATIVE CLOUD für Anwender, die intensiven Gebrauch von den immer weiter ausgreifenden Online- und ePub-Funktionalitäten in der Creative Suite machen. In diesem Umfeld muss aktuelle Software eingesetzt werden, um zu ansprechenden, funktionalen Ergebnissen zu kommen. Je mehr Anwendungen dabei aus der „Master Edition“ der Creative Suite genutzt werden, desto eher rechnet sich das „Cloud“-Modell – und dann können auch gut jene Funktionen genutzt werden, wegen derer Adobe diese Lösung mit dem Zusatz „Cloud“ versehen hat.

Doch für Anwender aus der Druckvorstufe mit einer Vielzahl von Bestandslizenzen ist Vorsicht angebracht. Da zwischen den Modellen „Nutzungslizenz“ und „CREATIVE CLOUD“ ein gewichtiger lizenztechnischer Unterschied besteht, muss jedes Unternehmen für sich prüfen, welchen Weg es künftig beschreiten möchte.

Adobe möchte Software künftig einzig per Download ausliefern. So muss das Unternehmen nur noch seine Webserver frisch halten – und möchte seine Kunden davon überzeugen, die Software zu abonnieren.

Doch ist die CREATIVE CLOUD auch für die Druckvorstufe von Vorteil? „Adobe Creative Cloud – auf Wolken gebettet?“ weiterlesen

Share

Adobe – ein Unternehmen auf Crystal Meth

[ratings]

 

In den letzten Tagen überschlagen sich die Ereignisse in der Publishing-Branche. Während in den Fachforen und -medien noch gerätselt wurde ob man die kommende Creative Suite 7 wie bisher als Nutzungslizenz wird kaufen können, schaffte Adobe Tatsachen und ließ verlauten, dass es künftig nur noch die Creative Cloud geben wird.

Es dauerte ein wenig, bis die ersten Reaktionen auf diese Ankündigung in den Kommentaren zu den jeweiligen Pressebeiträgen wieder nach vorne schwappten. Grundtenor: „Soll ich jetzt noch schnell meine Lizenzen auf CS6 hochziehen?“

Diese Frage kann man ebenfalls schon beantworten: Nein. Denn Adobe hat die Suites komplett aus seinem Shop genommen.

„Adobe – ein Unternehmen auf Crystal Meth“ weiterlesen

Share

Scribus sucht .IDML-Dateien

Scribus hat Appetit auf .IDML

Die kommende Version 1.5 von Scribus wird einen Importfilter für InDesign- und InCopy-Dateien bekommen.

Da die Entwickler derzeit an dieser Importfunktionalität arbeiten, freuen sie sich über Testdaten, mit denen sie die neue Funktion überprüfen und feintunen können.

Aus diesem Grund gebe ich den Aufruf gerne weiter, über den Bugtracker von Scribus entsprechende Testdaten an die Entwickler zu übermitteln. Unter der Adresse

http://bugs.scribus.net/view.php?id=11312

können – nach einer schnellen Registrierung im Bugtracker von Scribus – beliebige InDesign- und InCopy-Files im Format IDML hochgeladen werden. Idealerweise mit den dazugehörigen Verknüpfungen und einer begleitenden Ansichts-PDF, wie das Dokument aussehen soll, wenn es korrekt umgesetzt ist.

Selbstverständlich werden die bereitgestellten Daten nicht weitergegeben oder öffentlich gemacht.

Auf Wunsch können Sie Dateien auch vertraulich bereitstellen, indem Sie für den Upload nicht obigen Link verwenden, sondern ein neues, privates Ticket im Bugtracker anlegen. Dann sehen nur die Entwickler Ihre Dateien und Sie können vollkommen „unsichtbar“ Testdateien anliefern.

Ergänzend wird Scribus künftig auch über einen Importfilter für Microsoft Publisher Dateien und für .XTG-Dateien verfügen – auch dafür können Sie über den Bugtracker Dateien anliefern:

Publisher: http://bugs.scribus.net/view.php?id=11507

XTG: http://bugs.scribus.net/view.php?id=11311

Bitte beachten Sie, dass Ihre Uploads in den Bugtracker maximal 4 MB groß sein dürfen. Größere Dateien können Sie als segmentiertes ZIP o.ä. bereitstellen.

Share

Messen, steuern, regeln … Pantone+

[ratings]
Soviel vorab: Pantone ist auf einem guten, interessanten Weg und versucht, das in der Vergangenheit angerichtete Chaos ein wenig zu bereinigen – verstärkt es aber leider auf organisatorischer Ebene wieder.

Wenn Sie einschätzen möchten, ob Sie das hier alles lesen müssen, können Sie auch schnell zu den Bulletpoints am Ende springen: Was bleibt zu tun?

Gehen wir ins Detail:

„Messen, steuern, regeln … Pantone+“ weiterlesen

Share

drupa 2012

[ratings]

 

Ich möchte gar nicht viel zur drupa schreiben, denn das dürfte anderswo reichlich und fundiert passieren. Aber ich sollte wohl meine Eindrücke schildern; wo sehe ich die Trends, wo scheiden sich Vergangenheit und Zukunft.

Seit ich mich mit Print beschäftige, nimmt auf dieser Messe die Bedeutung des „Schwermetalls“ kontinuierlich ab – und gleichzeitig bekommen Dienstleistung und Software immer mehr Drehmoment. Dieser Trend wird weiterhin anhalten:

Digitalmaschinen mit ihren Fähigkeiten zur totalen Personalisierung werden konventionelle Maschinen in sämtlichen Anwendungen bis zu mittleren 5-stelligen Auflagen ablösen. Denn es ist nicht sinnvoll, klassische Produkte auf ungeeigneten und komplexen Wegen zu erzeugen. Daneben bleiben Nischen für alles Mögliche, klar. Aber nicht für die Masse.

Kleiner Ausblick:

„drupa 2012“ weiterlesen

Share

Testflyer InDesign – Krieg der Welten – 5/6

[ratings]

 

Die Referenz … im Gesamtkontext

Als ich meinen Test startete, dessen Ziel es war zu prüfen, ob Scribus im Alltag produktiv eingesetzt werden kann, hatte ich mich lange nicht mehr mit XPress beschäftigt – und noch viel länger nicht mehr mit CorelDRAW.

Was ich erwartet hatte war, dass XPress heute im klassischen DTP-Umfeld nicht hinter InDesign zurücksteht, CorelDRAW unbrauchbar ist und Scribus nur von spleenigen Geeks eingesetzt werden kann:

Alles falsch.

Am Ende erweist sich, dass InDesign der haushohe Gewinner dieses Vergleichs ist; das aber auf sehr subjektive Weise: Weil es das am besten tut, was täglich von MIR verlangt wird:

„Testflyer InDesign – Krieg der Welten – 5/6“ weiterlesen

Share