macOS und SMB

Dass die Welt immer komplexer wird, stellt man oft zu Zeitpunkten und an Orten fest, an denen man es nicht erleben möchte. Zum Beispiel, wenn man einen Mac mini Server gegen ein neueres Modell ersetzt.

Der alte Mac mini lief mit System X.8.5 – schon deshalb schien ein Tausch angeraten. Da das Gerät als Fileserver dient, musste die Ausfallzeit so gering wie möglich gehalten werden. Also kauft man einen neuen Mac mini und bereitet alles dafür vor, dass bis auf eine kurze Unterbrechung für die Anwender keine Unannehmlichkeiten entstehen.

Soweit der Plan.

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The Print of no return

Wenn man sich tagtäglich mit der Erstellung von Druckprodukten beschäftigt, hat man seit einigen Jahren ein zunehmend schlechtes Gefühl. Und dieses schlechte Gefühl hat, wenn man mal genau in sich hineinhorcht, wenig damit zu tun, dass Print als Werbe- oder Informationsmedium in irgendeiner Form „tot“, „am Sterben“ oder auch nur „krank“ sein könnte. Nein; wenn Print tatsächlich kränkeln oder eines Tages sterben sollte, liegt das vorrangig an mieser Software – und an unserem Verhalten als Kunden.

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Ich Du Er Sie Es Wir Ihr Sie Automatisieren

Ende 2016 hatte ich das Vergnügen, gemeinsam mit Gregor Fellenz, dem Autoren des Buches „InDesign automatisieren“, ein nicht ganz triviales Projekt einer Preislistenautomatisierung umsetzen zu dürfen.

Am Ende wurden etwas über 20 Preislistentypen auf Basis von drei Musterseitentypen viersprachig auf Basis strukturell identischer Datenabzüge aus Microsoft Dynamics erzeugt und in InDesign mit statischen Inhalten zu Buchdokumenten zusammengeführt, um sie von dort für Print und Web ausleiten zu können. Dabei wurden auch Symbolschriften eingesetzt, die eigens für diesen Zweck in Fontographer geschaffen wurden.

Weil diese Zusammenarbeit äußerst effektiv und das Ergebnis so erstaunlich fehlerfrei war, fragte ich Gregor, ob er sich vorstellen könnte, auf unseren Blogs jeweils aus unserer Perspektive die gleichen Fragen zu beantworten: In der Hoffnung, darüber unseren Lesern einen Eindruck davon zu vermitteln, wie man in die Lage kommt, solche Projekte innerhalb eines definierten Timings und mit definiertem Budget erfolgreich umsetzen zu können.

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Welcome to Adobe PhotoBloat

Manchmal fallen einem Probleme vor die Füße, die braucht man so sehr wie ein Loch im Schädel. Eins davon sind PDF-Dateien, die partout nicht kleiner als „abnormalstens RIESENGROSS“ zu bekommen sind. Dann fummelt man stundenlang herum – und wenn man Glück hat, werden sie endlich ein bisschen kleiner. Man kann dem Kunden sagen: „Wir haben alles versucht – aber kleiner kriegen wir die wirklich nicht. Keine Chance.“

Neulich war es wieder soweit. In der allergrößten Hochphase war es schlichtweg unmöglich, PDF-Dateien, die aus InDesign erzeugt wurden, so kompakt zu bekommen, dass sie gemailt werden konnten.

Aber warum eigentlich?

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Fotobücher von Profis für Profis

Ich traue mich gar nicht, darüber nachzudenken, wie lange ich schon auf der Suche nach einem gescheiten Fotobuch-Anbieter bin. Es muss fast so lange sein, wie ich Digitalfotos mache.

Im Jahre des Herrn 2008 war ich mal kurz zufrieden und glücklich – mit Blurb: http://www.blurb.com Dieser Anbieter war damals außerordentlich teuer – aber er lieferte auch außerordentlich gute Qualität. Denn ich bekam:

  • konfigurierbares, hochwertiges Material im Inhalt
  • wählbares Vor- und Nachsatzmaterial
  • verschiedene Umschlagvarianten / Schutzeinband
  • Druck auf offenkundig gut gewarteten HP Indigos
  • zügige Lieferung
  • Datenaufbereitung möglichst per InDesign-Template
  • ordentliches Farbmanagement
  • Anlieferung der Daten per zertifizierter PDF

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Schöne neue Welt.

Wenn man das Vergnügen hat, für die Funktion und Ausstattung aller Rechner in einer nicht ganz kleinen Produktionsagentur in Frankfurt verantwortlich zu sein, erlebt man heutzutage eine Reihe von Dingen, die ich nur noch begrenzt witzig finde.

Man kann die Erlebnisse grob in folgende Kategorien einteilen:

  • Hardware
  • Softwareinstallation
  • Softwareaktivierung
  • Datenschutz & Selbstbestimmung

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Automatisiert von HTML zu PDF

Dieser Artikel ist in der Print-Ausgabe des österreichischen 4C-Magazins erschienen

pdfChip

Callas hat etwas entwickelt, das man sich als Betreiber eines Medienhauses genauer anschauen sollte: ein Tool namens pdfChip. Den tieferen Sinn dieser Namensgebung muss man nicht unbedingt ergründen. Was das Tool macht, ist für alle Unternehmen interessant, die Content für eine Website aufbereiten – und den identischen Content möglichst auch auf Papier drucken möchten.

Bei pdfChip handelt es sich nicht um eine Desktop-Anwendung mit einer Bedienoberfläche. Es ist eine Kommandozeilen-Lösung, die von anderen Systemen aus angesprochen werden kann. Das können beispielsweise Workflow-, CRM-, Content-Management-Systeme – oder eine Kombinationen davon – sein.

Ein HTML-PDF-Konvertierer?

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CorelDRAW!

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Dieser Artikel ist in der Print-Ausgabe des österreichischen 4C-Magazins erschienen

Der einfachste Weg, bei Personen, die in der Druckvorstufe arbeiten, ein sogenanntes „Zitronengesicht“ auszulösen, ist die Nennung von CorelDraw. Doch die Frage ist: Ist diese reflexartige Ablehnung eigentlich noch zeitgemäß?

Man muss wissen, dass die erste Marktversion von CorelDraw bereits im Jahr 1989 für Windows 3.0 erschien. Damals waren die Aufgaben und Werkzeuge der Druckvorstufe komplett anders beschaffen als es heute der Fall ist. Während Quark und Adobe heute auf der Suche nach Nischen sind und versuchen, sich auf diversen Nebenschauplätze zu profilieren, verfolgt Corel im Kern einen ziemlich stringenten Weg: Man möchte ein gut funktionierendes Tool für Gestalter, die großen Wert auf die Arbeit mit Vektoren legen, abliefern. Und das schafft Corel mit Draw in der aktuellen Version X7 ganz ausgezeichnet.

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