Verlage: die Welt ist böse und Amazon der Teufel

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Ausgelöst durch einen Artikel auf Spiegel Online habe ich heute — zugegebenermaßen verwundert — feststellen müssen, dass eine Befürchtung, die ich im Dialog mit @pimbeam im Juni geäußert habe, schneller als gedacht Realität wird. Damals ging es mir primär um einen technischen Aspekt — dass Verlage meiner Ansicht nach zu wenig tun, um sich aus Sicht der Autoren und Leser als notwendige Angelpunkte bei der Veröffentlichung darzustellen.

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Welche Schrift soll ich aktivieren?

Weil ich gerade mal wieder über die Problematik stolpere: in einer klassischen Druckvorstufe liegen zur Bearbeitung von Kundendaten oft sehr viele Schriften vor. Doch welche davon wählen, um die Ausgabe anzustoßen?

Ich habe eine Reihenfolge, an der ich mich orientiere, wenn sehr viele gleichartige Schriften im Zugriff sind:

  1. OpenType (PS-based)
  2. OpenType (TrueType-based)
  3. Type 1 (Postscript)
  4. TrueType

Es hängt natürlich noch von weiteren Faktoren ab, welche Schriften schließlich genutzt werden sollten (Sprachen, Sonderzeichen, Einschränkungen in der Workflow-internen Weiterverarbeitung). Da offene Daten aber gerne mal viele Jahre „liegen“, bevorzuge ich es, den jeweils aktuellen Stand der Technik in meinen Dokumenten zu nutzen und dann zu sichern. Die anschließende Kontrolle aller Textläufe ist ohnehin unumgänglich.

Meist scheuen sich die Operatoren, andere als die „Kundenschriften“ einzusetzen. Interessanterweise auch dann, wenn die erkennbarerweise keinen blassen Schimmer hatten, was sie da tun und ein wüstes und gefährliches Sammelsurium von unterschiedlichsten Fonts in einem Dokument hinterlassen haben.

Darum merke: lieber Schriften in einem Dokument auf aktuellem Niveau konsolidieren, als in Zukunft vor einem unlösbaren Problem zu stehen. Beraten Sie Ihre Kunden!

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Social Media? Brauche ich das?

Ihr Status quo:

Sie sind seit vielen Jahren in diesem Geschäft. Über die Zeit haben Sie viele Hype-Themen kommen und gehen sehen. Klassischerweise haben Sie sich alle vier Jahre etwas intensiver mit „Neuem“ beschäftigt – spätestens immer dann, wenn wieder eine Drupa angesagt war. Manchmal hatten Sie das Gefühl, dass wirklich etwas Neues im Busch ist. Idealerweise etwas, was Sie kaufen und nutzbringend einsetzen konnten.

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Adobe, der überzogene Preis und der neue Melkansatz

Hallo Adobe!

Ihr habt heute bekanntgegeben, dass Mitte Mai eine neue "Zwischenausgabe" der Creative Suite erscheinen wird. Euer — in meinem Erleben — mehr als ärgerliches Upgrademodell wird diesmal immerhin von echtem "Mehrwert" unterfüttert:

So kommt ihr langsam aber sicher voran, den Ausgabekanal "Mobile" umfassender (und hoffentlich auch einfacher bedienbar) in die Applikationen zu übernehmen. Danke.

Das herausragend Neue an der CS5.5 ist aber, dass ihr erstmals ein Mietmodell für die Software anbietet. Infos in deutscher Sprache dazu finden sich nur schwer zugänglich. Doch ich frage mich: Warum macht ihr das?

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Dinge besser machen (3)

Rudolph Zeinhofer hat auf seinem Blog kürzlich die Ergebnisse einer Analyse der Websites von Druckereien in Deutschland und Österreich präsentiert. 

Dieser dankenswert offene Beitrag hat mich inspiriert, den betroffenen Unternehmen einen Weg aus der Agonie aufzuzeigen. Ich möchte das gerne in Form einer "Anleitung zur Selbsthilfe" tun. Dazu stelle ich einige Punkte in den Raum, die jeder Anbieter einer geschäftlich orientierten Homepage einmal abarbeiten sollte:

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