Kein Kommentar

Mit der heraufziehenden vollständigen Wirksamkeit der Datenschutzgrundverordnung habe ich mich entschlossen, sämtliche Kommentare – und die dazugehörigen Kontaktinformationen – zu löschen.

Der Aufwand, ein DSGVO-konformes Kommentarsystem anzulegen und insbesondere zu pflegen, ist für einen privat betriebenen Blog meines Erachtens zu hoch. Zumindest ist er mir zu hoch.

Ich möchte allen Personen danken, die bis hierher durch ihre beitragsbezogenen Rückmeldungen die Qualität der hier veröffentlichen Informationen verbessert haben.

Künftig können Sie gerne – öffentlich sichtbar – auf Twitter mit mir über die hier plazierten Beiträge diskutieren. Besten Dank!

(m)ein Plädoyer für dumme Webseiten

Üblicherweise schreibe ich über Themen, die im weitesten Sinne mit „Print“ zu tun haben. Doch seit vielen, vielen Jahren baue ich auch Webseiten. Genauer gesagt: etwa 1994 habe ich damit angefangen. In jenem Jahr war es noch sehr schwierig, einen bezahlbaren Internetzugang zu bekommen – geschweige denn „eigenen“ Webspace zu ergattern, auf den man ein bisschen HTML schieben konnte.

Zur Steigerung des allgemeinen Web-Erlebnisses aller seiner Kunden hatte mein Zugangsprovider später eine Übersichtsseite angelegt, die auf alle Websites seiner Kunden verlinkte. Mein „Auftritt“ gehörte zu den ersten zehn, die auf dieser Liste erschienen.

Seither sah ich viele Hypes, Browser und Technologien kommen und gehen. Aber eins hat sich nie geändert: HTML als Basis des sichtbaren Internets.

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Die Mac-Inspektion

fsck

 

Es war einmal ein Betriebssystem, das war so einfach aufgebaut – man konnte es entweder benutzen – oder man hatte es kaputtgemacht. Hatte man es kaputtgemacht, war das nicht so schlimm. Man kopierte seine Nutzdaten auf ein frisches System um und arbeitete weiter. Dieses Betriebssystem hieß MacOS. Seine Benutzer lachten lange, ausdauernd und herzlich über die Erlebnisse von Anwendern eines anderen Betriebssystems namens DOS mit seiner händisch nachzuladenden Benutzeroberflächenanwendung „Norton Commander“ … äh … nein: „Windows“.

Dann drehte sich die Erde wild durch das Weltall, viele Wasser flossen Flüsse hinab – und die Anwender von Windows waren erprobt in der Wartung ihres Computers. Doch die Anwender von macOSX lachten gar nicht mehr – denn immer öfter waren nun ihre Systeme kaputt. „Ich hab‘ doch gar nichts gemacht!“ entfleuchte ihren Mündern – was Windowsmenschen schmunzeln ließ. Doch hatten die Macianer keine blasse Ahnung, was sie tun könnten, um ihren Rechner wieder fit zu machen. Denn früher lief das Ding doch einfach – und man konnte problemlos arbeiten.

Heute sind beide Betriebssystem um ein Vielfaches komplexer als zur geschilderten, lange zurückliegenden, Zeit. Das hat viele Vorteile und Auswirkungen – um die es in diesem Artikel aber nicht geht. Dieser Beitrag soll aufzeigen, wie man mit übersichtlichem Aufwand seinen Mac prüfen und sinnvolle Wartungen durchführen kann. Wobei ich allerdings stillschweigend davon ausgehe, dass der geneigte Leser Besitzer des Gerätes ist und über vollen administrativen Zugriff auf den Rechner verfügt. Wenn das nicht der Fall ist: Wenden Sie sich bitte an „Ihren“ Support und fassen Sie nichts an.

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Ich hab’ doch nix zu verbergen!

Titel Reclamheft Brave New World

Das Jahr 2017 ist ein ganz besonderes Jahr, was den Schutz – oder besser: die Erosion des Schutzes – Ihrer persönlichen Daten betrifft.

Da es langsam etwas schwierig wird, überhaupt noch etwas Positives in den ganzen Entwicklungen zu sehen, will ich mich darauf beschränken, wo wir Ende 2017 stehen. Denn es muss wohl mal plastisch aufgezeigt werden, was aktuell geht – bzw. wo unsere derzeit ungewählte Bundesregierung zeitnah hinkommen will.

Sie fahren ein halbwegs aktuelles Auto, mit dem Sie zur Arbeit pendeln. Oder bewegen sich wahlweise in und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zur Zerstreuung, Navigation, Unterhaltung, Information benutzen Sie unterwegs ein Smartphone. Ihr Zuhause füllt sich langsam mit Selbstverständlichkeiten wie WLAN-Routern, einem leidlich aktuellen Fernseher mit Internetanbindung nebst fernbedienbaren Leuchten und Heizungsreglern. Arbeiten tun Sie hier (Zuhause) wie dort (Büro) mit einem Laptop, an dem selten ein Kabel hängt.

Die Frage, die ich mir stelle, ist: Wie bewusst sind Sie sich, was durch die Nutzung dieser Gerätschaften alles über Sie erfassbar und messbar ist?

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The Print of no return

Wenn man sich tagtäglich mit der Erstellung von Druckprodukten beschäftigt, hat man seit einigen Jahren ein zunehmend schlechtes Gefühl. Und dieses schlechte Gefühl hat, wenn man mal genau in sich hineinhorcht, wenig damit zu tun, dass Print als Werbe- oder Informationsmedium in irgendeiner Form „tot“, „am Sterben“ oder auch nur „krank“ sein könnte. Nein; wenn Print tatsächlich kränkeln oder eines Tages sterben sollte, liegt das vorrangig an mieser Software – und an unserem Verhalten als Kunden.

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Farbmanagement? Das ist nur was für Drucker!

Anfang März 2016 war ich Gast auf dem „PSO Kongress 2016“, der vom Bundesverband Druck und Medien veranstaltet wurde. Wenn man sich in einer Welt bewegt, in deren Zentrum ein Drucksaal steht, konnte man am Ende des Tages den Saal verlassen und sich sagen: „Cool. Ist ja jetzt alles geregelt.“ Denn man hatte sich in vielerlei Beiträgen selbstschulterklopfend erarbeitet, dass künftig tolle Daten angeliefert würden, mit denen man endlich wieder nach „Standard“ – und damit kontrolliert – drucken könne. Hätte da nicht ein Beitrag gestört, der eindringlich deutlich machte, dass die Datenerzeuger das komplett anders sehen.

Aber; was ist eigentlich das Problem der Branche, die Papier bunt macht?

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Scribus – a viable dtp tool?

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Learning to learn again

The release of version 1.4 of Scribus was the trigger for an entire series of blog posts („Krieg der Welten — War of the worlds“), because I wanted to know if I’d be able to create a printed version of a flyer that I can easily set up from scratch in InDesign within about an hour or two.

And yes, it is very much possible to go to press with Scribus. My test showed only two major shortcomings during testing:

  1. There are no true transparencies.
  2. I can’t get a quick print on my home inkjet printer.

All  other stuff works; pretty well, actually. After holding the printed flyer in my hands I even have to conclude that RGB to CMYK transformations are very nice and neutral. And on top of that Scribus can do some things that make it a very interesting tool for some special use cases.

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Wovor Adobe seine Investoren warnt

Haben Sie schon mal gelesen, vor welchen Risiken Adobe seine Investoren in den Jahres- und Quartalsberichten warnt?

The increased emphasis on a cloud strategy may give rise to risks that could harm our business.

In fiscal 2013 we discontinued future development and new releases of the perpetually licensed line of Creative Suite products to focus our digital media business on Creative Cloud. As a result, we expect to derive an increasing portion of our revenues in the future from subscriptions to our creative tools and cloud-based offerings. This subscription model prices and delivers our products in a way that differs from the historical pricing and delivery methods of our creative tools. These changes reflect a significant shift from perpetual license sales and distribution of our software in favor of providing our customers the right to access certain of our software in a hosted environment or use downloaded software for a specified subscription period. This cloud strategy requires continued investment in product development and cloud operations, and may give rise to a number of risks, including the following: „Wovor Adobe seine Investoren warnt“ weiterlesen

Der Sprint zur Einführung von Browser-basierten Marketingtools

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Nur optimale Bedingungen gewährleisten einen perfekten Lauf. Die meisten Projekte scheitern daran, dass beiläufige Bemerkungen zu Beginn der Projektierung nicht aufmerksam genug in der Konzeption berücksichtigt werden. Woran Sie denken müssen:

Startblock

  • Wer ist am Prozess beteiligt?
  • Welcher Ausgabekanal ist führend?
  • Wird dieser Kanal auch in drei Jahren führend sein?
  • Welche Workflows und Kreativprozesse sind entscheidend?
  • Wer trifft verbindliche Entscheidungen über die Funktionalitäten des Systems?
  • Wo lauern die größten Zeit- und Geldfresser?

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