The Print of no return

Wenn man sich tagtäglich mit der Erstellung von Druckprodukten beschäftigt, hat man seit einigen Jahren ein zunehmend schlechtes Gefühl. Und dieses schlechte Gefühl hat, wenn man mal genau in sich hineinhorcht, wenig damit zu tun, dass Print als Werbe- oder Informationsmedium in irgendeiner Form „tot“, „am Sterben“ oder auch nur „krank“ sein könnte. Nein; wenn Print tatsächlich kränkeln oder eines Tages sterben sollte, liegt das vorrangig an mieser Software – und an unserem Verhalten als Kunden.

Blicken wir mal zurück in die graue Vorzeit: damals läutete ein kleines, innovatives Unternehmen namens Apple eine Zeitenwende ein, indem es die Erstellung von Printprodukten demokratisierte – viel mehr Menschen konnten mit deutlich geringerem Wissen und massiv reduziertem finanziellen Aufwand Daten erzeugen, die ein Drucker auf Papier bringen konnte (Drucker = Laser; Drucker = Offset – Tadaa!)

Über dieses Hardwareangebot entwickelte sich eine bunte Branche von agilen Lösungsanbietern, die intensiv daran arbeiteten, die stets am Rande ihrer Möglichkeiten betriebene Hardware optimal auszunutzen, um vielleicht sogar hochauflösende Bilder vielleicht sogar in Farbe aufs Papier zu bringen. Als dies endlich gemeistert war, kam es zu einer fatalen Kulmination von Entwicklungen, an denen wir heute, als Printschaffende, immer mehr verzweifeln:

  1. Apple erfand das „echte“ Smartphone und verdiente damit so unfassbar viel Geld, dass sie, mit dem Gesicht im Zentrum eines dicken Geldstrahls stehend, gar nicht erkennen können, warum uns gut funktionierende immobile Hardware so wichtig ist.
  2. Adobe hatte alle relevanten Konkurrenten aufgekauft und/oder zerstört, sodass direkt absehbar war, dass Innovationen nur noch verlangsamt oder, wie wir es im Printbereich erleben, gar nicht mehr auf den Markt kommen.

Wir als Datenerzeuger leiden also darunter, dass zwei erfolgreiche, marktbestimmende Unternehmen vergessen haben, dass der aus ihrer Sicht verschwindend geringe Umsatz, den sie mit unserer Branche machen, eventuell wichtiger sein könnten, als die Erlöse es scheinen lassen.

In welches Problem laufen wir eigentlich?

Aktuell werden wir zwischen zwei Entwicklungen zerrieben. Die eine besteht darin, dass Apple, irgendeinem verstrahlten Marketingtrip folgend, glaubt, jedes Jahr eine neue Version des Desktop-Betriebssystems herausbringen zu müssen. Das Drama wurde für uns unkontrollierbar ab dem Zeitpunkt, als Apple kein Geld mehr für MacOS X haben wollte. Wir fanden das ganz spannend – müssen heute aber feststellen, dass Apple sich damit von unseren Bedürfnissen freigekauft hat: Nun haben sie keinen Druck durch unser Kauf- (oder Nichtkauf-) Verhalten mehr. Es kommt ja eh’ kein Geld über MacOS rein. Dafür aber: mehr Bugs, verschwindende Print-Funktionen und eine unbezahlbare Upgrade-Spirale bei der auf MacOS aufsetzenden Software.

Die Preislosigkeit von MacOS führt dazu, dass Apple (ein Wirtschaftsunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht), in bekannt intransparenter Weise, einem merkwürdigen Ziel bei der Betriebssystementwicklung folgt, das alles ist – aber nicht an den Bedürfnissen einer stabilen, zuverlässigen Printproduktion orientiert.

Unser zweites Problem ist eigentlich ein gedoppeltes, denn Adobe hat vergessen, dass die hippen Inhalte, die sie überall so stolz präsentieren, auch von irgendjemandem erzeugt werden müssen – und wenn die Software nichts taugt, wird das schwierig. Ich nenne das ein gedoppeltes Problem, weil Adobe zeitgleich nicht mehr nur Softwarelieferant ist, sondern, und das übersehen wir in Europa offenbar sehr gerne, als umfassender Lösungsanbieter für datenbankbasierte Marketing- und Usertracking-Lösungen unterwegs ist. Das hat zwar auch ein ganz klein bisschen was mit Print zu tun; aber offenbar nicht genug. Also gammeln alle Teilaspekte der Software, die sich mit der Ausgabe von Farbe auf Papier beschäftigen, seit Jahren vor sich hin – innovationsfrei, mit zunehmenden Bugs die weder erkannt, geschweige denn beseitigt werden.

Eines Tages wird Adobe vermutlich noch bemerken, dass „Gestaltung“ zuverlässig funktionieren muss, weil sie nicht ewig ihre Lösungen auf Forbes-500-Konzerne ausrichten können ohne dabei an Wurzelverödung zu krepieren; aber vielleicht dauert das länger, als wir Zeit haben, es auszuhalten. Und dabei geht es nicht nur um CMYK; die Programme werden insgesamt immer mieser – auch für reine RGB-Jünger im Web- und Mobile-Umfeld.

Die Zukunft

Im Moment kann ich nicht erkennen, dass Adobe und Apple irgendwelche Anzeichen zeigen, uns mit der Hardware und Software zu versorgen, die wir zur effektiven Erledigung unserer Arbeit benötigen. Apple tanzt im Kokain-Regen des iPhone-Geldes, Adobe glaubt, Zigarre rauchend mit den dicken Fischen saufen zu müssen. Beide werden lernen, dass sie mit einem dicken Schädel und ohne Freunde in der Gosse aufwachen werden. Das kann dauern, ja – aber es ist offenbar unvermeidlich. Wir denken alle lächelnd an Quark.

Was können wir tun?

Ich sehne mich nach einer attraktiven Arbeitsumgebung, in der ich wieder gerne den Rechner aktiviere, um zeitgemäße Software zu starten, die tolle Dinge kann – und dabei weder meine Azubis, meine Frau, meine Tochter abschreckt: indem sie unbedienbar ist und sich lustvoll in ihrer eigenen Komplexität suhlt. Denn so wird es in absehbarer Zukunft niemanden mehr geben, der Gestaltung, der Print so interessant findet, dass er Apple und Adobe Geld hinterher wirft, um sich in Lohn und Brot zu bringen. Also wird es keinen hübschen, individuellen, kreativen Content mehr geben.

Die letzte „disruptive“ Innovation, die man uns lieferte, war die produktive Nutzbarkeit von Transparenzen im Umfeld von Postscript 3 und der ersten Version von InDesign. Wir reden über das Jahr, in dem die A-Klasse beim Elchtest durchfiel. Das ist jetzt 20 Jahre her.

Wir müssen also die Konsequenzen daraus ziehen, dass wir für Apple und Adobe keine lukrative Käufergruppe mehr sind. Und wir müssen lernen, mit dieser Tatsache umzugehen. Dazu gehört, den beiden Giganten ohne Not kein Geld mehr in den Rachen zu schmeißen.

Designer erwache!

Im Ergebnis müssen wir uns radikal verhalten und beiden Unternehmen im Rahmen unserer Möglichkeiten den Geldhahn zudrehen. Da dieses Geld für beide nicht mehr in ausreichender Menge zu fließen scheint, ist unser einziges Druckmittel die Bereitwilligkeit, mit der wir die Contentmaschinen beider Monopolisten befüllen.

Wer kann, sollte auf Linux als Betriebssystem und Software aus dem OpenSource-Bereich wechseln. Das ist ein steiniger Weg. Aber es ist wohl an der Zeit, dass wir ihn einschlagen. In unserem Interesse und auch im Interesse unserer Kunden und Auftraggeber. Wir sollten wachen Auges und Ohres durch die Welt gehen und unseren Kunden davon berichten, dass es stabile, sichere Software gibt, die zwar Einarbeitung und Umstellung erfordert, die aber den Bedürfnissen der Nutzer folgt – weil sie von Nutzern entwickelt, erprobt und abgesichert wird. Software, die keinen Fixposten in einer Unternehmensbilanz darstellt. Software, die den Anwender nicht vor versiegelten Dateien stehen lässt, wenn er das Zugriffs-Abonnement nicht mehr zahlen kann oder will. Software, deren Aufgabe es ist, Probleme zu lösen – und nicht, aufgeschwemmte Verwaltungsapparate zu finanzieren.

Je mehr Anwender OpenSource nutzen und unterstützen, desto schneller, zuverlässiger und flexibler werden auch diese Angebote werden. Wir müssen OpenSource die gleiche Energie zugestehen, die wir damals aufgewendet haben, als wir von Freehand zu Illustrator und von Xpress zu InDesign gewechselt haben.

Auch damals war es kein Zuckerschlecken. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt.

Share

14 Antworten auf „The Print of no return“

  1. Ein Manifest der Wahrheit, die wir Kreative leider inzwischen viel zu selten aussprechen. Ich leide jeden Tag unter Schmerzen, wenn ich wieder einmal überlege, zur Adobe CC zu wechseln und kann mich dankenswerterweise immer noch nicht dazu durchringen, weil es ein einziger, unverschämt teurer Knebel ist. Jede Datei, die wir in den zu vorherigen Versionen inkompatiblen Dateiformaten der Adobe CC abspeichern, bringt uns weiter weg von dem, was wir eigentlich einst als Freude mit Kreativprodukten am Computer empfunden haben. Sie machen uns abhängig und das schlimme dabei ist, dass sie inzwischen auch so weit sind, es uns exakt so ins Gesicht zu sagen.

    1. Darauf muss ich ein bisschen in Radio-Eriwan-Manier antworten: es kommt darauf an.

      Wenn die Printfassung des Produktes das wichtigste Ziel ist, dann ist Scribus für fast alle denkbaren Anwendungsfälle eine ganz hervorragende Lösung. Da hier recht zuverlässig einer der Scribus-Entwickler mitliest, rechne ich eigentlich mit einer zügigen Reaktion. 🙂

      Sollte allerdings die Ausleitung in verschiedene Kanäle wichtig sein, würde ich heute eher über eine zentrale Datenhaltung nachdenken, die sowohl in Richtung Web, Mobile und Print wirken kann. Das hat dann massive Vorteile, was den Aufbau von Metadaten und interessanten Online-basierten Informationsausleitungen angeht.

      Aber, wie gesagt: Radio Eriwan.

  2. Hallo Frau Uschtrin,

    es wäre hilfreich zu wissen, welche Magazine das sind und wie es mit der Textlastigkeit aussieht. Die aktuell stabile Scribus-Version 1.4.6 geht bei textlastigen Dokumenten über 30 Seiten schon mal in die Knie und wird, je nach Hardwareausstattung, langsam bis sehr langsam.

    Wenn Ihnen die Text-Features in Scribus 1.4.6 ausreichen und Sie darüber hinaus noch eine erheblich beschleunigte Arbeitsgeschwindigkeit sowie OpenType-Funktionen erwarten, so empfehle ich Ihnen, die anstehende stabile Entwicklerversion 1.5.3 abzuwarten. Der Funktionsumfang hat sich darin gegenüber 1.4.6 mehr als verdoppelt, und man kann damit in jeder Hinsicht deutlich schneller arbeiten.

    Beachten Sie jedoch, daß der Umstieg von InDesign auf Scribus mit einem erheblichen Umlernaufwand verbunden ist, denn Scribus hat sich in seiner Anfangszeit an PageMaker und QuarkXPress orientiert und ist von da aus seine ganz eigenen Wege gegangen.

    In der nächsten Ausgabe der „c’t Digitalfotografie“ werde ich die Herstellung eines Fotobuchs mit Scribus 1.5.3 beschreiben und dabei in viele „Luxusfunktionen“ des Programms einführen, die man auch jenseits des bescheidenen Projektes nutzen kann.

    1. ein guter beitrag!
      ich habe immer noch nen alten mac mit 10.6.8 und der cs5 im einsatz. aber das war auch mein persönlicher letzter stand, wie weit ich dem geschäftsgebahren der beiden großen folgen wollte.
      alles, was danach kam, habe ich verschmäht und kann nur jedem raten, auch darüber nachzudenken!

      ich habe mich mit linux und freier software befaßt. und nach einer steilen lernkurve funktioniert auch vieles erstaunlich gut, so daß ich inzwischen sicher mehr als die häfte meines jahreseinkommens mit freier software erwirtschaften kann. und das mit dem guten gefühl, daß meine daten wirklich mir gehören und auch meine bleiben.

      hinweisen möchte ich noch auf zwei kommerzielle alternativen, die mir in der zeit begegnet sind: „vivadesigner“, ein gut funktionierendes layout-programm, und garvit-designer, ein vielversprechendes vektor-programm in entwicklung. beide werden in deutschland entwickelt und sind auf einem guten weg.

      es lohnt sich auf jeden fall, sich auch mal abseits der bekannten pfade umzusehen!

  3. Mein Weg begann noch vor Linux, nämlich mit der Bewusstwerdung, dass alles was man tut (oder unterlässt) Auswirkungen hat. Im Wesentlichen bedeutete das für mich aus dem kindlichen Jammermodus raus zu kommen und Entscheidungen zu treffen. Den Schritt in Richtung freie Software habe ich vor 2 1/2 Jahren begangen- im Rahmen der Snowden Veröffentlichungen.
    Für uns Bürger ist die einzige Chance uns nicht den Märkten auszuliefern, sondern Entwicklungen zu unterstützen, die sich gegen die Großen stellen. Abhängigkeiten verringern und Datenschutz sind hier wesentliche Aspekte. Ich unterstütze durch Spenden diese Strukturen im Rahmen meiner Möglichkeiten.

    Tipp zum Umstieg bzw. Testen: vorher schon die Software auf dem System (OSX/WIN) verwenden, die auch unter Linux vorliegen: Firefox, Thunderbird, VLC, Libre Office,…. dann hat man nicht 2 Hürden gleichzeitig vor sich.
    Linux Mint ist eine sehr einsteigerfreundliche Distribution.

  4. Ich nutze zwar nach wie vor Adobe-Produkte (in der aktuellen CC-Version), bin aber nach und nach auch dabei, mich in die Affinity-Suite reinzudenken. Zwar noch nicht ganz ausgereift (RAW-Entwicklung in Affinity Photo beispielsweise ist noch suboptimal), aber alles in allem auf dem richtigen Weg. Affinity Designer ist schon ein richtig gutes Vektortool.

    Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Layoutsoftware Affinity Publisher, die bald folgen soll. Ist die erst mal da und – hoffentlich – gut, hat man eine sehr günstige und konkurrenzfähige Suite. Hoffentlich können sie Aufkaufversuchen von Adobe trotzen.

    Scribus als Layoutsoftware hat mich in Punkto Benutzerfreundlichkeit nicht sonderlich überzeugen können, allenfalls Vivadesigner scheint mir ein ziemlich gutes Produkt zu sein. Hab ich aber nur kurz antesten können.

  5. hallo kumi,
    für scribus möchte ich noch eine kleine lanze brechen:
    es stimmt, daß die oberfläche spröde ist, es braucht eingewöhnung usw.
    aber scribus ist in der lage, saubere pdf-dateien zu produzieren. und davor kann man es mit allem möglichen füttern (rgb, svg …) – es kommt schon was druckbares dabei raus.
    bei größeren aufträgen, bei denen es auf produktivität ankommt, nutze ich scribus nicht. aber kleinere aufträge kann man nach etwas einarbeitung problemlos damit abwickeln.
    daß die oberfläche einer überarbeitung bedarf, ist den entwicklern durchaus bewußt, und meines wissen ist das auch gerade in arbeit. und je mehr leute das unterstützen, desto besser kann das ganze werden! 🙂

    1. Dem Thema PDF-Erzeugung möchte ich auch kurz beispringen.

      Es ist bei jeder Software mein allererster Test, ob die erzeugten PDFs irgendwelche obskuren Fehler im Acrobat-Preflight (PDFX-ready) werfen. Tun sie das schon bei einfachsten Objektkonstruktionen, teste ich gar nicht lange weiter.

  6. it’s true. so true.

    Spaß (und Trump) beiseite. Das ist wirklich wahr und auch mir aus der Seele gesprochen.

    Das Pricing mit dem Abo-Modell und die „neuen “ Features von Adobe haben dazu geführt, daß auch wir weiterhin mit CS5 produzieren. Und damit sehr glücklich sind. Updates? Wozu? Alles was wir für Print (und auch online-Inhalte) benötigen ist vorhanden.

    Alternativen testen wir, aber für den Moment bleiben wir auf Windows und CS5.

  7. Hallo Kumi,

    warte bitte mal Scribus 1.5.3 ab. Ich habe nicht ohne Grund auf die nächste Ausgabe der „c’t Digitale Fotografie“ hingewiesen, denn in Sachen Benutzerfreundlichkeit hat sich in der neuen Version gegenüber 1.4.x alles zum Besseren gewendet, und vieles davon werde ich in der „c’t“ auch vorführen.

    Der Unterschied zwischen 1.4.x und 1.5.x ist fast wie Tag und Nacht, und man könnte die neue Version sogar als ganz neues Programm beschreiben, weil sich nicht nur an der Oberfläche so viel verändert hat, sondern vor allem unter der Haube große Teile des Codes komplett neu geschrieben wurden.

  8. Hallo Herr Harder,

    danke für Ihren Artikel, der mir wohl aus der Seele spricht. Für die von Ihnen aufgeführte Problematik möchte ich ein Beispiel anführen.

    Es ist der Farbdialog in Photoshop, der seit mehreren Jahrzehnten (also seit der Software-Steinzeit) fast unverändert geblieben ist. Dabei ist dieses zentrale Bedienfenser keinesfalls perfekt, man denke nur an das viel zu kleine Vorschaubild der aktuellen Farbauswahl, an fehlende rechnerische Variationsvorschläge, oder daran, dass es einfachere Möglichkeiten gäbe als die Pfeiltasten oder Zahleneingaben, die aktive Farbe mit der Maus zu variieren. Sinnvoll wäre auch die Einbindung des CIE-HLC-Modells.

    Ich habe auch den Eindruck, dass es bei Adobe keine echten Fachleute betreffs CIELAB (dem zentralen Farbmodell) mehr gibt, und dass man daher CIELAB seit langem zwar unverändert mitschleppt, aber sich nicht mehr traut, es entscheidend anzurühren. Einer der wichtigsten Ideengeber war in den 80er Jahren Gernot Hoffmann aus Emden, ein Besuch bei ihm hat mir die Augen hierfür geöffnet.

    Ich möchte noch auf unseren „freieFarbe e.V.“ hinweisen, der Farbkommunikation qualitativ verbessern möchte.

  9. Das ist auch ein Grund, warum ich vor einem halben Jahr für meinen Verlag beschlossen habe, nur noch eigene Software zu nutzen oder maximal quell-offene Produkte zu akzeptieren.

    Ich kann jetzt per Knopfdruck:

    – 3 Formate produzieren (PDF, Mobi, Epub), standardkonform, mit meinen Templates und auf Grundlage einer simplen Text-Only-Quelle (also null Binärkram)

    – alle produzierten Ebooks per FTP in die Shops oder zu den Contenprovidern hochladen

    – Metadaten in beliebigen Formaten exportieren: XML, Onix, CSV

    – alle gelieferten Umsatzzahlen aus den Shops importieren und für mich und meine Autoren ein Reporting zur Verfügung stellen.

    Alles auf Basis von Debian, PHP und MySQL.

    Mein Code, meine Bedingungen und keine Miete.

  10. Falls noch jemand mitliest: Scribus 1.5.3 ist fertig; wegen einer kurzfristig vom Arbeitgeber angesetzen Dienstreise des Windows-Experten wird es aber wohl erst Anfang Mai erscheinen.

    Das ausführliche Scribus-Tutorium zu 1.5.3 wird in „c’t Digitale Fotografie“ 3/2017 erscheinen. Umfang: 21 Seiten. Zusätzliche Informationen und Dateien werden über den im Heft enthaltenen c’t-Download-Link bereitgestellt.

    Für Reisefreudige: Ich werde während der „swiss publishing days 2017“ in Bern am 19. September einen Scribus-1.5.3-Workshop abhalten. (http://www.swiss-publishing-days.ch/)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.