Lesetipp: Farbmanagement und Web-Browser

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In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift c't (Heft 22, 2011, S.184–185) unternimmt der Autor Jörg Wirtgen einen Ausflug, der die Gedanken und Umsetzungstipps aus meinem Farbmanagement-Tutorial von 08/2010 quasi tagesaktuell in die Welt der Browser transferiert. Und dabei den Blickwinkel eines ambitionierten Fotografen einnimmt:

Ein ungewöhnlich resignativer c't-Artikel

Der Artikel hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck bei mir: zunächst startet er ambitioniert und wohlgelaunt – es bestünde Hoffnung, in einem bestimmten Kreis von Web-Anwendern durchaus mit Bildern auf Websites arbeiten zu können, in denen ein AdobeRGB-Profil eingebettet ist. Doch der Artikel schließt mit der etwas resignativen Erkenntnis, dass nur mit auf sRGB optimierten Bildern eine über Browser- und Betriebssystemgrenzen hinweg stabiles Ergebnis zu erzielen ist.

Ich kann zwar verstehen, dass man möglichst das letzte Quäntchen Tiefe und Zeichnung aus den Bildern herauskitzeln will – aber ich fordere schmunzelnd dazu auf, sich etwas praxisnäher und mit mehr "Bauch" den Thema Bildqualität im Netz anzunähern. Ein bisschen Luft für die Ausgabewege, die wirklich das Letzte rausholen, soll doch auch noch bleiben, oder?

Und für alle, die nicht verzweifeln und/oder Unsicherheiten im Umgang mit dem eigenen Bauchgefühl abbauen wollen: mein Tutorial ist weiterhin aktuell. 🙂

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